Bildung in Nepal unterstützen

organisiert durch Jörg Overlack

1. Warum macht es Sinn in Bildung zu investieren?
2. Geschichte
3. Zwei verschiedene Arten zu spenden
4. Vorteile von Herrn Overlacks Projekt
5. Ziel des Projekts "Gymnasium Hohenbaden unterstützt Bildung in Nepal"
6. Wie kann ich Pate werden?

1. Warum es Sinn macht in Bildung zu investieren

„Gib einem Hungernden einen Fisch, und er wird einmal satt, lehre ihn Fischen, und er wird nie wieder hungern“

Übertragen wir den Sinn dieses Zitates auf unsere heutige Zeit, so ist Bildung die mit Abstand sinnvollste und effektivste Art der Entwicklungshilfe. Als kleines Beispiel hierfür: Ein Nepalese/in die in Nepal Englisch sprechen kann, verdient das Dreifache. Ein Nepalese/in die Englisch sprechen und einen Computer bedienen kann, kann in Nepal das bis zu zehnfache verdienen.

 2. Geschichte:

1992 reiste Jörg Overlack als privater Trackingtourist nach Nepal. Bei einem Kurzbesuch einer nepalesischen Schule wurde Herrn Overlack klar, dass er helfen muss und begann 3 Kinder in Form von Patenschaften zu unterstützen.
Die Schule, die Herr Overlack anfing zu unterstützen heißt Morning Star Boarding School und liegt in der Nähe der Stadt Pokarah. Gestartet mit einer Schule und 3 unterstützten Kindern, werden heute 4 Schulen finanziell unterstützt und insgesamt wurde mehr als 275 Kindern der Traum einer guten Schulbildung ermöglicht. Herrn Overlack gelang es mehrere private Freunde für Bildung in Nepal zu gewinnen, außerdem konnte er den Kiwanis Club Rastatt und die August-Renner Realschule als dauerhafte Partner für seine Entwicklungshilfe gewinnen. Seit 22 Jahren wird er außerdem unterstützt von seinen zwei Freunden Vijay und Aron, die seine Reiseführer bei seinem ersten Nepaltrip waren und seitdem gute Freunde wurden. Vijay und Aron sind Nepalesen, die ein eigenes Reisebüro aufmachten und fließend Englisch Nepali und Deutsch sprechen. Sie sind die Männer vor Ort, die das Projekt unterstützen und vor allem bei Kommunikations - oder kulturellen Problemen helfen.

 3. Zwei verschiedene Arten zu spenden

Patenschaft

Eine Patenschaft für ein Kind in Nepal kostet jährlich 150 Euro (ca. 12 Euro monatlich).
Eine Patenschaft läuft über 10 Jahre, da es einem Kind nichts bringt bis zur 7. Klasse in die Schule zu gehen und dann nicht mehr gehen zu können, weil kein Geld mehr überwiesen wird.

Mit diesem Geld wird für 1 Jahr bezahlt:

- Schulgeld
- Essen
- Bücher
- Uniform

Folgende Konditionen müssen von der Seite der Schule in Nepal eingehalten werden:
- Zu Beginn der Patenschaft müssen dem Sponsor sowohl ein „Steckbrief“ mit Beschreibung der Familie und des Kindes, als auch ein Bild des Kindes zugeschickt werden.
- Jährlich werden dem Sponsor die Endzeugnisse des Kindes mitgeteilt.
- Bis zu einem vereinbarten Tag im Dezember muss ein vom Kind persönlich verfasster Brief in englischer Sprache vorliegen.

Einzelne Geldspenden

Jederzeit ist es natürlich auch möglich, Einzelspenden zu leisten.
Das Verfahren, mit dem das Geld angelegt wird ist folgendes:
1. Es wird bei der Schule angefragt, welche Investitionen mit dem Geld der Einzelspende verwirklicht werden sollten.
2. Der Vorschlag aus Nepal wird dann von den Spendern und Herrn Overlack geprüft.
3. Erscheint die Investition sinnvoll, wird sie umgesetzt.
Die Schule in Nepal muss bei jeder Investition selbst einen gewissen Prozentsatz der Finanzen übernehmen, bevor Spendengelder verwendet werden, d.h. dass keine Investition in Schulen ausschließlich von deutschen Geldern getragen wird, sondern immer zu einem gewissen Prozentsatz von der Schule mitfinanziert wird.

4. Vorteile von Herrn Overlacks Projekt

  • Es fallen keine Verwaltungskosten an. Jeden Cent, den Sie spenden, landet direkt beim Kind. Strom – Transaktions – Reise und Verwaltungskosten fallen nicht an oder werden von Herrn Overlack selbst bezahlt. Jeder Cent landet beim Kind!!!

  • 22 Jahre Erfahrung. Herr Overlack ist mittlerweile sehr erfahren und durch seine jährlichen Kontrollreisen nach Nepal besteht ein ständiger Austausch. Vor allem aber wird während seinen Kontrollreisen ständig der Fortschritt kontrolliert und überprüft, wie effektiv die Gelder eingesetzt wurden. Außerdem gibt es Verhandlungen mit Protokollen und To-do Listen die beim nächsten Meeting kontrolliert werden.

  • Es ist möglich bei einer dieser Kontrollreisen mitzufliegen und sich selbst zu überzeugen, dass das Geld angekommen ist und sein Patenkind kennen zu lernen. Die Kosten müssen jedoch selbst übernommen werden, da alle Spendengelder allein den Kindern zu Gute kommen.

  • Unser Schulleiter, Herr Kempf, nahm an einer solchen Reise 2013 teil und überzeugte sich von der Qualität des Projektes.

5. Ziel des Projekts "Gymnasium Hohenbaden unterstützt Bildung in Nepal"

Eine Schule in Nepal soll sowohl durch Patenschaften von Seiten der Schüler in Form von Klassenpatenschaften, als auch durch Patenschaften von Lehrern und Eltern unterstützt werden. Zuzüglich zu diesen jährlichen Basisspenden durch Patenschaften, soll es jährlich noch eine einzelne Geldspenden geben, z.B. durch:

  • Sponsorenläufe
  • sozial orientierte Projekttage 
  • Kuchen- und Bäckerverkäufe
  • Flohmärkte (Bücherflohmarkt)

Einen solchen Scheck übergab unser Schulleiter, Herr Kempf, anlässlich seines Besuches der Morning Star Boarding School. Gleichzeitig konnte er sich dabei vor Ort von dem sorgsamen Einsatz der finanziellen Mittel für die entsprechenden Projekte überzeugen.

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6. Wie kann ich Pate werden?

1. Allgemeine Entscheidungen treffen:

Möchte ich eine Einmalspende oder eine Patenschaft?
Wie viele Kinder möchte ich unterstützen?
Möchte ich einen Jungen oder ein Mädchen unterstützen?

2. Kontakt herstellen:

Sie können eine E-Mail mit Wünschen bzw. Daten über das gewünschte Kind an folgende e-Mail Adresse senden: reinhard.bode(at)gymnasium-hohenbaden(punkt)de
Sie erhalten die Spendenkontonummer. Das Konto läuft über den Kiwanisclub Rastatt.

3. Geld überweisen:

Sie überweisen den von Ihnen gewünschten Betrag. (pro Patenschaft 150 EURO im Jahr, optimaler Weise über 10 Jahre, da das Kind sonst ohne Abschluss mitten in der Schulzeit abbrechen muss).

4. Spendenquittung:

Die Spendenquittung bekommen sie nach Hause geschickt, mit deren Hilfe Sie den gespendeten Betrag von der Steuer absetzen können.

5. Pateninformationen und Dankschreiben

Haben Sie eine Patenschaft gegründet, erhalten Sie Informationen über „Ihr Kind“, Zeugnisse usw. (siehe hierzu unter „Bildung in Nepal unterstützen mit Jörg Overlack“)
Handelt es sich bei Ihrer Spende um eine Einmalspende, erhalten Sie, sobald Ihr Geld eingesetzt wurde, ein Dankesschreiben + Quittung, sowie Informationen darüber, was genau mit Ihrem Geld erreicht wurde.

Nikolai Fritz

weiterführende Informationen: