Am Dienstag, den 08.10.2019, waren die Geographiekurse mit ihren Lehrern Frau Hausmann-Schmall und Herrn Hoppe zur Betriebsexkursion beim Daimler-Konzern in Rastatt. Als Einführung wurde uns anhand eines Filmes, ein Überblick über die historische Entwicklung des Mercedes-Benz Werks in Rastatt gegeben.

Eine Mitarbeiterin führte uns danach durch die Produktionshallen und wir durften vom Rohbau bis hin zur Endmontage den Prozess der Autoproduktion miterleben. Ein erhöhter Besuchersteg gab uns die Möglichkeit, einen Blick von oben auf die spannende und weitgehend automatisierte Produktion zu werfen und Fragen zu stellen, die wir im Unterricht erarbeitet hatten. Die Produktionshallen erstrecken sich über ein Gelände, welches insgesamt 100 Fußballfeldern entspricht. Besonders beeindruckt hat uns die innovative Automatisierung im Karosseriebau durch spezialisierte Roboter, welche mit exakter Präzision, die einzelnen Autobauteile zusammenschweißen, -schrauben und -kleben.

Ebenso konnten wir eine Ausnahmesituation miterlebten, in der die gesamte Produktionskette, durch eine minimale Abweichung der Erkennungssensoren, zum Stehen gezwungen war. Nur durch das Eingreifen von Mitarbeitern*innen, konnte das Problem im Karosseriebau, in welchem die Automatisierung rund 95% ausmacht, behoben werden.

In der Endmontage beträgt die Personalquote jedoch fast 80%, da hier bei der Innen- und Außengestaltung besonders auf die individuellen Kundenwünsche eingegangen wird. Rund 6.000 Mitarbeiter sorgen rund um die Uhr in drei Schichten mit innovativer Fahrtechnik für unsere Sicherheit im Straßenverkehr.

Es war eine sehr interessante Exkursion, die es uns ermöglicht hat, theoretisches Wissen aus dem Lehrbuch in der Realität zu erleben. Herzlichen Dank an unsere Lehrer für die Organisation und an die Firma Daimler, die uns diesen spannenden Einblick ermöglichte.

Elena Szabó und Xenia Vychemirski (K2)

Im vergangenen Schuljahr haben unsere Schülerinnen und Schüler der Klassen 6a und 6b sehr erfolgreich am Landeswettbewerb Chemie im Alltag (ChemAll) teilgenommen. Dieser Wettbewerb richtet sich an Schülerinnen und Schüler aller Schularten der Klassenstufe 5 – 10 aus ganz Baden Württemberg. Die Aufgaben sind meist so gestellt, dass sie mit einfachen Mitteln zu Hause gelöst werden können und beinhalten Gegenstände und Stoffe, die die Schülerinnen und Schüler aus Küche, Bad und Werkstatt bereits kennen. Die Teilnehmer aller Jahrgangsstufen müssen die gleichen Experimente durchführen und bekommen altersgerechte Aufgaben dazu gestellt. Pro Schuljahr werden zwei experimentelle Aufgaben ausgegeben. Die Aufgaben aus dem Frühlingswettbewerb „Ein blaues Wunder?“ beinhalteten Experimente, die zu Hause schlecht entsorgt werden konnten, so dass unsere Sechstklässler diese Experimente in der Schule im Schülerlabor unter der Aufsicht von Frau Gieringer durchgeführt haben. Wie viel Spaß man beim Experimentieren haben kann, sieht man am Foto der Teilnehmer sehr deutlich. Das Schwerste kam zu Hause, denn die Beobachtungen mussten fachgerecht protokolliert und abgetippt oder aufgeschrieben werden. Unsere Schülerinnen und Schüler haben sich aber zusätzlich zu ihren sonstigen Hobbys und Hausaufgaben ins Zeug gelegt und konnten pünktlich abgeben. Alle Teilnehmer bekamen eine Urkunde für ihre Leistung zugesandt. Es ist geplant, im nächsten Jahr am Herbst- und Frühjahrswettbewerb teilzunehmen, so dass unsere Schüler und Schülerinnen dann die Möglichkeit erhalten, Preise zu gewinnen und zur Preisverleihung eingeladen zu werden.

Naturwissenschaft und Technik als Profilfach (NwT)

Am Gymnasium wird als weiteres Profilfach neben Französisch und Griechisch auch NwT (Naturwissenschaft und Technik) angeboten. Es stellt mit seinen technischen Inhalten und fachpraktischen Arbeiten einen ergänzenden Kontrast zu den beiden Fremdsprachen dar. Der NwT-Unterricht vermittelt technisch/naturwissenschaftliche Theorie, die mit längeren, dazu passenden Projektphasen abwechseln, bei denen die Theorie in die Praxis umgesetzt wird. Die Projekte werden für gewöhnlich in Gruppenarbeit durchgeführt, welche Kommunikation und Selbstorganisation der Einzelnen fördert. Oft ist der Projektauftrag so gestaltet, dass Schülerinnen und Schüler ihre eigenen kreativen, technischen Ideen einbringen können. Aus der Erfahrung heraus ist die Herstellung eines Produktes, das man selbst geplant und geformt hat, in höchstem Maße motivierend für die Schülerinnen und Schüler.

Der NwT- Unterricht bietet für naturwissenschaftlich interessierte Schülerinnen und Schüler ein Fach, das durch seinen Praxisbezug einen angenehmen Kontrast zu dem sonstigen Fächerkanon bildet. Sie können ihr handwerkliches Geschick unter Beweis stellen, das in anderen Fächern kaum eine Rolle spielt, außerdem ihrer Kreativität beim Planen technischer Objekte freien Lauf lassen.

Während der Austauschwochen der neunten Klassen wird für die Schülerinnen und Schüler der NwT- Klasse eine abwechslungsreiche Exkursionswoche zusammengestellt. Sie erkunden kleinere und größere Betriebe in der näheren und ferneren Umgebung in ganztägigen Ausflügen.

NicosFlitzer

Wer baut von Euch den schnellsten Flitzer?

 Weitere Informationen auch auf der Seite Fächer im Überblick unter MINT am Gymnasium Hohenbaden.

 

 

 

 

In einem Schulversuch erprobt das Kultusministerium von diesem Schuljahr an den Einsatz von Tablets im Unterricht an allgemein bildenden Gymnasien. Neben vier Pilotschulen stehen nun die 14 weiteren Modellschulen fest, die vom Schuljahr 2017/18 an in den Schulversuch einsteigen. Untersucht werden soll, ob und unter welchen Voraussetzungen digitale Endgeräte Lernprozesse fördern können. „Wir wollen Schulen dabei unterstützen, moderne Technologien effektiv einzusetzen und damit neue Chancen für das Lernen der Schülerinnen und Schüler zu nutzen“, sagt Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann. Für die benötigte Hardware erhalten die Schulen vom Kultusministerium einen Zuschuss von jeweils bis zu 54.000 Euro für jeweils vier Klassen. Darüber hinaus werden die teilnehmenden Schulen mit bis zu vier Deputatsstunden pro Schuljahr entlastet und erhalten durch Fortbildungs-veranstaltungen technische und fachliche Begleitung.

Der Schulversuch wird vom Hector-Institut für Empirische Bildungsforschung der Universität Tübingen in Kooperation mit dem Leibniz-Institut für Wissensmedien in Tübingen wissenschaftlich evaluiert. Insgesamt 56 Gymnasien hatten sich um den Schulversuch beworben. Die 14 Modellschulen wurden über ein empirisch abgesichertes Verfahren durch die Universität bestimmt. 14 weitere Gymnasien bilden die Kontrollgruppe, in der ohne Tablets unterrichtet wird. „Mit der Studie sollen die Lehr-Lernprozesse beim Einsatz von Tablets genauer untersucht werden. Von den Ergebnissen können alle Schularten profitieren “, betont Prof. Dr. Ulrich Trautwein vom Hector-Institut für Empirische Bildungsforschung der Universität Tübingen. Die Tablets kommen vor allem in den Fächern Mathematik, Englisch, Geschichte und den Naturwissenschaften in den Klassen sieben bis neun zum Einsatz. Die Modellschulen erproben zunächst in jeweils zwei siebten Klassen den Unterricht mit Tablets. Zwei weitere siebte Klassen je Modellschule folgen im Schuljahr 2018/2019.

Insgesamt fördert das Kultusministerium allein mit circa einer Million Euro die Beschaffung der benötigten Geräte. Weitere Mittel werden zur inhaltlichen Begleitung des Schulversuchs in den nächsten Schuljahren bereitgestellt. In die wissenschaftliche Begleitstudie fließen zusätzlich Mittel des Hector-Instituts von jährlich etwa 100.000 Euro.

 

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