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Aktuelles

Schulfach Glück – Lernziel psychologisches Wohlbefinden

An unserer Schule liegt der Fokus nicht nur auf fachlichem Lernen, sondern die persönliche Entwicklung unserer Schülerinnen und Schüler liegt uns am Herzen. Deshalb setzen wir auf das Schulfach Glück - Lernziel psychologisches Wohlbefinden. Im Unterricht stärken die Kinder und Jugendlichen ihre sozialen und emotionalen Kompetenzen. Sie entdecken ihre eigenen Stärken, lernen Herausforderungen konstruktiv zu bewältigen, entwickeln Selbstvertrauen und erleben, wie wichtig Gemeinschaft, Wertschätzung und Sinn für ein gelingendes Leben sind. Der handlungsorientierte Unterricht...
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Sommersporttag im Aumattstadion – Bewegung, Teamgeist und viel Spaß

Am Mittwoch, den 22. Juli 2026, fand der diesjährige Sommersporttag des Gymnasiums Hohenbaden im Aumattstadion statt. Alle Schülerinnen und Schüler der Klassen 5 bis K1 verbrachten gemeinsam einen sportlichen Vormittag, bei dem nicht Höchstleistungen, sondern vor allem Teamgeist, Fairness und Freude an der Bewegung im Mittelpunkt standen. Nach einem gemeinsamen Aufwärmen starteten die Klassen an den abwechslungsreichen Stationen, die von den Sportlehrkräften vorbereitet worden waren. Auf dem Programm standen unter anderem Wassertransport, Wasserpong, Volleyball-Boccia, Hochsprung,...
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Ein Jahrgang der Träume und der gelebten Integration

Das Gymnasium Hohenbaden feiert seine Abiturientinnen und Abiturienten mit einem glänzendem Notenschnitt und tiefgründigen Impulsen. In der vollbesetzten Aula des Gymnasiums Hohenbaden erhielten am Donnerstag, den 9. Juli 2026, die Abiturientinnen und Abiturienten ihre Zeugnisse. Umrahmt von den Klängen des schuleigenen Orchester-Quintetts eröffnete der Schulleiter den offiziellen Festakt mit herzlichen Begrüßungsworten und warf sogleich eine grundlegende Frage auf: Was macht die besondere Aura des Wortes „Abitur“ eigentlich aus? Ist es der Eintrittsschein in den Traumberuf, das Ende des...
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Sommer, Sonne, Strasbourg

Am Mittwoch, den 8. Juli 2026, machten sich die Französischgruppen der Klassen 8 und 9 gemeinsam mit ihren Lehrerinnen Frau Hemmann und Frau Minet-Lasch bei sommerlichen Temperaturen auf den Weg nach Straßburg. Die Anreise mit der Bahn und der grenzüberschreitenden Tram war bereits das erste kleine Abenteuer. Endlich angekommen in der „Hauptstadt Europas“ besichtigten wir das Münster und erklommen – sportlich und mutig – die 330 Stufen der schmalen Wendeltreppe bis zur Aussichtsplattform. Anschließend standen eine Rallye zur Erkundung der Stadt sowie ein Besuch der interaktiven...
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Auf den Spuren der Römer – Exkursion der Lateinklassen nach Augusta Raurica

Am 7. Juli 2026 unternahmen die Lateinschülerinnen und Lateinschüler der Klassen 6 und 7 eine Exkursion in die römische Stadt Augusta Raurica bei Basel. Mit dem Reisebus ging es in eine der besterhaltenen Römerstädte nördlich der Alpen, wo die antike Welt auf eindrucksvolle Weise lebendig wurde. Nach der Ankunft stand zunächst ein Workshop zum römischen Brotbacken auf dem Programm. Die Schülerinnen und Schüler lernten, welche Getreidesorten die Römer verwendeten, wie das Korn mit Handmühlen gemahlen wurde und welche Bedeutung Brot als...
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Vielfältiger Wintersporttag begeistert Schülerinnen und Schüler

Am 29.01.2026 fand der diesjährige Wintersporttag statt und bot den Schülerinnen und Schülern ein abwechslungsreiches Sport- und Bewegungsangebot. Ziel des Tages war es, Freude an Bewegung zu vermitteln, neue Sportarten kennenzulernen und gemeinschaftliche Erlebnisse zu schaffen – mit großem Erfolg. Zur Auswahl standen zahlreiche Aktivitäten: Beim Winterwandern konnten die Teilnehmenden die winterliche Natur genießen und sich an der frischen Luft bewegen. Besonders sportlich ging es beim Bouldern in der Boulderwelt Karlsruhe zu, das in zwei Altersgruppen angeboten wurde. Hier waren Kraft,...
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Weihnachten im Schuhkarton

Auch in diesem Jahr beteiligte sich das Gymnasium Hohenbaden an der Aktion „Weihnachten im Schuhkarton“. Unter dem Motto „Kinder helfen“ packten unsere Schüler:innen liebevoll gestaltete Weihnachtspäckchen für bedürftige Kinder in entlegenen und ländlichen Regionen Osteuropas. Die Geschenke wurden im Dezember vom Weihnachtspäckchenkonvoi in Länder wie Bulgarien, Moldawien, Rumänien und die Ukraine gebracht und erreichen dort Waisenhäuser, Krankenhäuser, Schulen und Kindergärten. Die Päckchen wurden in einem Schuhkarton verpackt, altersgerecht gekennzeichnet und bis Mitte November an einer...
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Die Talking Heads sind „am selben Ort“ zu einer „anderen Zeit“

Führung in der Kunsthalle Baden-Baden, 11.01.2026 Was geschieht, wenn nicht die Kinder die Kunstwerke präsentieren, sondern sich die Kunstwerke selbst vorstellen? Begleitet von diesem Gedankenspiel haben sich die kleinen Kunsttheoretiker in diesem ersten Halbjahr während der Vorbereitung Gedanken gemacht, was ein Kunstwerk „erleben“ könnte, wenn es in einem Museum, der Kunsthalle Baden-Baden hängt oder steht.  Anlässlich der Jubiläumsausstellung des Künstlerbundes Baden-Württemberg „Selber Ort, andere Zeit“ stellten sich somit die Talking Heads als ihre eigenen Lieblingskunstwerke in...
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Hoba gewinnt bei den Kicker-Schulmeisterschaften

Schulsozialarbeit und Offene Kinder- und Jugendarbeit der Stadt Baden-Baden ziehen positive Bilanz    Das Jubiläumsturnier der 10. Kicker-Schulmeisterschaft war ein voller Erfolg. Am 20.10.25 fand in Kooperation der Offenen Kinder- und Jugendarbeit mit der Schulsozialarbeit Baden-Baden das Jubiläum der zehnten Kicker-Schulmeisterschaft statt. Veranstaltungsort war die Jugendbegegnungsstätte in Baden-Baden. Angetreten sind insgesamt acht Teams aus acht verschiedenen Baden-Badener Schulen, bestehend aus zwei Spieler*innen sowie einem/einer Ersatzspieler*in, welche zuvor an ihren...
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Mit Herz und Verantwortung

Die Klasse 6b sammelt erfolgreich für die Tafel – Aktion „Ein Teil mehr“ Mit starker Eigeninitiative und sozialem Bewusstsein hat die Klasse 6b mit ihren Klassenlehrern Frau Westphal und Herrn Heimbach am Samstag, den 22. November eine umfangreiche Sammlung zugunsten der Tafel Baden-Baden organisiert. Ausgangspunkt war die bundesweit verbreitete Aktion „Ein Teil mehr“, bei der Menschen beim eigenen Einkauf bewusst ein zusätzliches Produkt erwerben, um es anschließend zu spenden. Die Schülerinnen und Schüler wollten diese...
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„Winterreise in Szene“

„Winterreise in Szene“ - Musikalische Aufführung am Gymnasium Hohenbaden Am 20.11.2025 wurde den 10. Klassen sowie dem Musikkurs der K2 eine Ehre zuteil: Der berühmte Liederzyklus „Die Winterreise“ wurde bei uns in der Aula aufgeführt! Das hierfür extra angereiste Künstlerpaar, bestehend aus der Sängerin Lea Lamparter und der Pianistin Aurelia Georgiou, führte uns zu Beginn in die Thematik des Werkes ein. Der Komponist Franz Schubert vertonte die 24 Gedichte von Wilhelm Müller zu Liedern für eine Singstimme und Klavier. Die Liedersammlung greift die Reise eines einsamen Wanderers durch eine...
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Innovation Workshop & Pitch

Innovation Workshop & Pitch: Schülerinnen und Schüler des Gymnasium Hohenbaden präsentieren ihre Geschäftsideen im Gründerzentrum Elan Baden-Baden, den 19.11.2025. Einen Tag lang Unternehmerluft und Start-Up-Kultur schnuppern, eine eigene Geschäftsidee in kleinen Teams entwickeln, einen ersten Businessplan erstellen und präsentieren… – diese Möglichkeit erhielten die Schülerinnen und Schüler der beiden zehnten Klassen des Gymnasium Hohenbaden beim Workshop „Innovation und Pitch“ im Gründerzentrum Elan. Acht Stunden...
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Dr. Mark Willock, Redakteur für Geschichte beim SWR und engagierter Vater eines Hoba-Schülers, tauchte mit seinen Zuhörern am 13.02.20 in die stürmische Zeit zwischen 1914 und 1933 ein: in Kriegsbegeisterung und Kriegselend, bürgerkriegsähnliche Umstürze, Wirtschaftskrise und Aufkommen des Faschismus der Nationalsozialisten.

Zum Ausgangspunkt nahm er den Schlussakt des Schuljahres 1914, der zugleich den Schlussakt der Epoche vor dem 1. Weltkrieg markierte: Am ersten Tag der Sommerferien nämlich erklärte das Deutsche Kaiserreich Russland den Krieg und machte mobil. Voll „hingebungsvoller Opferbereitschaft“ tauschten Schüler und Lehrer des Hoba ihre „Bücher gegen Waffen“, um das Vaterland gegen den Angriff von „rachsüchtigen, neidischen Nachbarn“ zu verteidigen. Von der ersten Kriegsbegeisterung berauscht meldeten sich elf der fünfzehn Abiturienten und sechs Schüler der Unter- und Oberprima sowie sieben Lehrer schon 1914 freiwillig. Die Hälfte dieser vierundzwanzig Männer kehrte nie zurück. Eindrücklich schilderte Willock, wie am Gymnasium Hohenbaden im zur Lazarett-Stadt umfunktionierten Baden-Baden patriotische Feierlichkeiten stattfanden und Schüler Rekordsummen für die Kriegsanleihen sammelten oder im Dienste der Kommune, der Feuerwehr und des Roten Kreuzes tätig wurden, während 54 ihrer ehemaligen Mitschüler und Lehrer auf den Schlachtfeldern des Stellungskriegs starben. Doch auch in der Schule zeigt sich das Schreckensgesicht des Krieges in Form von Fliegeralarm (mit eigenem Klingelzeichen) und Seuchen (Pocken und „Spanische Grippe“), aufgrund derer die Schule wochenlang geschlossen blieb.

Die unruhigen Jahre nach Kriegsende, in denen um die Form der Republik gerungen wurde, die das Kaiserreich ablösen würde, illustrierte der Historiker am Beispiel Robert von Klübers. Dieser war Abiturient des Jahrganges 1891 am Hoba und hatte 1919 eine steile Armeekarriere mit vielen Ehren und Auszeichnungen hinter sich. Als Verbindungsoffizier der Reichsregierung wurde er in Halle an der Saale stationiert, wo ein heftiger Konflikt zwischen Arbeitern und Bürgern tobte. Im Zuge der Kampfhandlungen wurde von Klüber, der in Zivil auf einem Erkundungsgang unterwegs war, erkannt und grausam ermordet. Damals verursachte sein Tod einen Aufschrei in der Öffentlichkeit, heute kann dieser als Symbol für die Tragik der Situation in der deutschen Nation gedeutet werden. Neben einer nach von Klüber benannten Straße in Berlin-Steglitz-Zehlendorf und einem Grabstein auf dem Invalidenfriedhof in Berlin erinnert auch eine Gedenktafel am Hoba an ihn.

In einer Republik musste sich natürlich auch im Schulalltag einiges ändern: So galt es, die alten Herrschaftszeichen zu entfernen. Daher wurden die Bilder des Großherzogs Friedrich auf den Speicher des Hoba verbannt. Außerdem entstand eine Schülerselbstverwaltung – unter Billigung der Direktion und des Kollegiums, aber unter Protest einiger Eltern, die von diesen neuen demokratischen Strukturen gar nichts hielten. Ab 1920, dem Jubiläumsjahr zum fünfzigjährigen Bestehen der Schule, aber war die Schülerselbstverantwortung – mit eng umrissenem Verantwortungsbereich – ein fester Bestandteil des Schullebens. Und obendrein wurde ein Elternbeirat eingerichtet! An der Bedeutung der patriotischen Feiern in der Schulgemeinschaft (u.a. für die Reichsgründung) änderte sich jedoch auch im Gymnasium einer Republik nur insofern etwas, als dass man nun die Verfassung und den Geburtstag des Reichspräsidenten zum Anlass nahm. Das Festhalten an Kaiserreich und „alter Größe“ zeigt sich auch im Lehrplan für Geographie, der festlegte, man solle das Reichsgebiet in den neuen sowie den alten Grenzen und Österreich-Ungarn zugleich mit Deutschland behandeln.

Eindrucksvoll zeigte Willock auch die Auswirkungen der Weltwirtschafskrise auf das Schulleben anhand des Hausmeistergehalts in Milliardenhöhe und der Überlegung, die Hefte in unteren Klassen durch Schiefertafeln zu ersetzen.

Neben der Verbindung der Schulgeschichte mit der Geschichte der Republik wusste Willock auch einiges Skurriles aus dem alltäglichen Schulleben in der Weimarer Republik zu erzählen: So zeigte er die noch heute aktuelle Empfehlung des Direktors, nicht unnötig Schulbücher schleppen zu lassen. Er berichtete von der Fastnachtsfeier und der Handballmannschaft des Hoba sowie von Elternbeschwerden über die Verwirrung der Kinder im Mathematikunterricht, die fehlende Autorität von Prof. Steinhart und über zu wenige Ausflüge. Besonders interessant war das Disziplinarverfahren gegen Professor K., der Fehler in den Klausuren seines Sohnes und seiner Nachhilfeschüler tilgte und – noch schlimmer – in anderen Arbeiten Fehler hinzufügte, damit der Sohnemann der Klassenprimus bleibe!

Schließlich betrachtete Willock die Zeichen des Niedergangs der Weimarer Republik in Baden und die negativen Konsequenzen, die sich aus der „Machtergreifung“ Hitlers für das Gymnasium Hohenbaden ergaben: Der Elternbeirat wurde aufgelöst. Der jüdische Lehrer Flehinger war gezwungen, „Urlaub“ zu nehmen. Jüdische Schüler durften nur noch im Verhältnis von 1,5% zur Gesamtschülerschaft aufgenommen werden und eine Verordnung gegen Misshandlung von Mitschülern aus Rassegründen weist darauf hin, dass solche Angriffe wohl vorkamen, sie andererseits am Beginn der nationalsozialistischen Herrschaft noch nicht kritiklos geduldet wurden.

Der folgende Vortrag findet am 12. März statt. Die Historikerin Astrid Kuck stellt eine Lehrerpersönlichkeit des Gymnasiums Hohenbaden in den Mittelpunkt, Julius Stern. In seiner Biographie bildet sich in erschütternder Weise die Zeitgeschichte ab. Julius Stern war Jude, Philologe und viele Jahre Lehrer am Hoba, eine prägende Persönlichkeit im Kulturleben der Stadt.

Für den 22. August 1942 wurde eine große Deportation von Juden aus Baden und Württemberg angesetzt. Die betroffenen Menschen – es waren vor allem Alte, Kranke, Kriegsbeschädigte oder Träger hoher militärischer Auszeichnungen aus dem Ersten Weltkrieg – erhielten kurz vor dem Termin ein Schreiben, welches sie für den sogenannten „Abwanderungstransport“ bestimmte. Auch die Berta und Julius Stern waren dieses Mal auf der Liste für Baden-Baden verzeichnet. (Mit Kreuz hinter den Namen.)

Was in den beiden vorging, wissen wir nicht. Wann und wie sie den Entschluss fassten, ihrem Leben ein Ende zu setzen, ebenfalls nicht. Fakt ist, dass sie am 17. August 1942 gemeinsam in den Tod gingen. Die Sterbeurkunden kann man im Stadtarchiv Baden-Baden einsehen.

Kristin Breitsch

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