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Sonderpreis beim trinationalen Architekturwettbewerb „Oscar“ für das Gymnasium Hohenbaden

Großer Erfolg für das Gymnasium Hohenbaden: Vier Schüler der Klasse 9b wurden beim renommierten trinationalen Schüler*innenwettbewerb „Oscar“ mit dem Sonderpreis ausgezeichnet – einer besonderen Würdigung für außergewöhnliche Leistungen in Gestaltung, handwerklicher Umsetzung und technischer Innovation.

Seit mittlerweile 18 Jahren findet der Architekturwettbewerb „Oscar“ statt, bei dem Schüler*innen Architekturmodelle entwerfen, bauen und präsentieren. Der Wettbewerb ist grenzüberschreitend angelegt: Jährlich nehmen zwischen 2.500 und 3.000 Schülerinnen und Schüler aus dem Elsass, Baden-Württemberg sowie den Basler Kantonen teil. Das Thema der Ausgabe 2025/26 lautete „Eine Bühne für Geschichten“. Aufgabe war die Gestaltung eines Bühnenbildes zu einem selbst gewählten Stück oder Thema.

Für das Gymnasium Hohenbaden traten Jonas Kunzelmann, Chris Zeitvogel, Kian Reif und Serge Diachenko (Klasse 9b) mit ihrem Projekt „Der Nussknacker“ an. Auf einer rund 50 x 50 Zentimeter großen Grundplatte entstand über ein gesamtes Schulhalbjahr hinweg ein detailreiches Bühnenmodell zur Szene „Tanz der Zuckerfee“ aus dem bekannten Ballett Der Nussknacker.

Die Schüler verfolgten dabei eine anspruchsvolle Vision: Sie wollten nicht nur ein statisches Bühnenbild erschaffen, sondern den nostalgischen Zauber eines klassischen Opernhauses lebendig werden lassen. Durch eine technische, interaktive Vorführung wurde die Bühne zu einer erzählenden Kulisse, die den Zuschauer in die märchenhafte Welt des „Nussknackers“ entführt. Ein festlich geschmückter Weihnachtsbaum, ein funkelnder Kronleuchter sowie zahlreiche sorgfältig ausgearbeitete Details schufen eine eindrucksvolle Atmosphäre.

Besonders bemerkenswert ist die Bandbreite an Fähigkeiten, die die Schüler während des Projekts entwickelten. Neben dem Bau der Kulisse erlernten sie unter anderem die anspruchsvolle Maltechnik der Marmorimitation, das Patinieren von Gegenständen – etwa von Boden, Möbeln und Bühnenportal – sowie den Bau filigraner Figuren. Begleitet und unterstützt wurden sie dabei von Frau Reutebuch im Fach Bildende Kunst sowie von Herrn Münch im technischen Bereich.

Die Preisverleihung fand am 13. Mai in der Architekturwerkstatt Karlsruhestatt. Insgesamt wurden dort 60 Modellein verschiedenen Altersklassen von einer Jury bewertet und prämiert. Das Bühnenmodell „Der Nussknacker“überzeugte die Jury in der Kategorie 6 (Klassen 9–10) und wurde mit dem Sonderpreis ausgezeichnet.

Diese Auszeichnung unterstreicht die besondere Qualität des Projekts: Präzision in der handwerklichen Umsetzung, hohe gestalterische Qualität und die technisch durchdachte Inszenierung machten das Modell zu etwas Besonderem. Angesichts der großen Zahl an Teilnehmenden und der hohen Anforderungen des Wettbewerbs ist dieser Erfolg eine außergewöhnliche Leistung, auf die die Schüler und die gesamte Schulgemeinschaft sehr stolz sein können.

Wir gratulieren Jonas, Chris, Kian und Serge herzlich zu diesem beeindruckenden Erfolg!

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