Abiturzeugnisverleihung 2024
„Über den Wolken“ fühlten sich vergangenen Freitag die 27 Abiturientinnen und Abiturienten bei der Abiturfeier des Gymnasiums Hohenbaden am vergangenen Freitag. Diesen Song stimmten sie jedenfalls an, als die Festgesellschaft aus Schülern, Eltern und Familien sowie den Lehrern sich auf dem Weg vom Abiturgottesdienst in der Spitalkirche zurück in das Schulgebäude machte. Dort empfing das Schulorchester unter der Leitung von Clara Hildebrandt die Schulabgänger zum Auftakt der Feier. Scheffelpreisträgerin Marlen Schneider blickte in Ihrer Abiturrede auf die vielen gewonnenen Einsichten aus der Schulzeit zurück und hob den Stellenwert der Sprache für die Persönlichkeitsbildung hervor. Schulleiter Martin Müller ließ ebenso die Schulzeit kurz Revue passieren und stellte dem Jahrgang ein gutes Zeugnis aus. Elternvertreterin Maria Gerhards-Klingler wies darauf hin, wie zufällige Begegnungen Entscheidungen und Lebenswege prägen können und ermutigte die Absolventen, auf ihrem weiteren Weg offen für Neues zu bleiben.
Nach einem ausdrucksvollen Klaviervortrag der Abiturientin Katharina Gusenko wurden die Zeugnisse und Preise verliehen. Mit einer fantastischen Punktzahl erreichte Greta Seyboth die Traumnote 1,0 und erhielt daneben den Leo-Wohleb-Preis und den Preis der Stiftung „Humanismus heute“ für alte Sprachen sowie den Karl-von-Frisch-Preis für Biologie. Ebenfalls einen Schnitt von 1,0 konnte Kilian Poerschke erzielen; er erhielt darüber hinaus die Buchpreise der Mathematiker-Vereinigung und der Deutschen Physikalischen Gesellschaft sowie die Abiturpreise der Firmen Porsche und Schaeffler.
Neben diesem beiden erhielten für hervorragende Gesamtleistungen Marlen Schneider, Sofia Klein und Mark Remus einen Schulpreis. Den Scheffelpreis für das Fach Deutsch erhielt Marlen Schneider nebst einem Preis der Stiftung Humanismus heute. In den modernen Fremdsprachen wurde Alwin Klei mit dem Friedrich-Gantner-Preis und Fabian Engl mit dem Preis der Deutsch-Französischen Gesellschaft bedacht. Elias Kuhs erhielt den Zawadzki-Preis der Fachschaft Musik und Sofia Klein, Mark Remus, Nicol-Sofie Rothmann und Charlotte Salwerk freuen sich über eine Mitgliedschaft in der Deutschen Physikalischen Gesellschaft. Das vielfältige Engagement der Stufe im Schulleben wurde durch zahlreiche Ehrenpreise des Fördervereins für das langjährige Engagement in den musikalischen Ensembles, im Schultheater und in der SMV gewürdigt. Insgesamt erreichte die Jahrgangsstufe einen Gesamtnotenschnitt von 2,17.
Dass die Schulzeit für viele Schüler auch mit Druck und Stress verbunden waren, wurde durch die Schlussworte der Tutorinnen der Stufe Kirsten Westphal und Petra Nobakht-Baader in Erinnerung gerufen. Zu Beginn der Kursstufe nach den Sommerferien 2022 wurde in der Stufe der Begriff des „Flip-Flop-Gefühls“ geprägt, mit dem man aus den Ferien kommt, und der Frage nachgegangen, wie man sich dieses in angespannteren Zeiten in der Schule bewahren kann. Dieses Bild wurde während der letzten zwei Jahre immer wieder aufgegriffen und so überreichten die beiden Deutschlehrerinnen ihren Schützlingen ein Andenken in Form eines Flip-Flop-Schlüsselanhängers. Mit dem Gedicht „Sich auf den Weg machen“ von Andrea Schwarz verabschiedeten sie die Abiturienten.
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Jugend trainiert für Olympia - 2024
Volles Tempo voraus
Am 18. Juni erlebten wir am Hoba einen aufregenden Tag voller sportlicher Begeisterungen beim regionalen “Jugend trainiert für Olympia”-Event im Aumattstadion Baden-Baden. Unsere talentierten Athleten gaben in den Disziplinen 800 Meter, Weitsprung, Hochsprung und Kugelstoßen ihr Bestes und wurden dabei von unseren Abiturienten unterstützt. Besonders hervorzuheben sind die beeindruckenden Leistungen von der Mannschaft der Jungen, die Dritter wurden.
Der Wettkampf war nicht nur eine Gelegenheit, sportliches Können unter Beweis zu stellen, sondern auch für Teamgeist und Fairplay. Die Atmosphäre im Aumattstadion war motivierend und wir sind stolz darauf, dass unsere Schule mit solcher Hingabe und Leidenschaft vertreten war.
Wir danken allen Teilnehmern, Abiturienten, Unterstützern und unseren hervorragenden Schulsanitäter für diesen unvergesslichen Tag und freuen uns bereits auf weitere sportliche Herausforderungen in der Zukunft!
Kimberley Fahl, Johanna Bösch, Dina Abel
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Kunst-Profil am Gymnasium Hohenbaden im Schuljahr 2027/2028
Kunst-Profil am Gymnasium Hohenbaden im Schuljahr 2027/2028
Mit großer Freude dürfen wir verkünden, dass wir am Gymnasium Hohenbaden eine neue Sprachenfolge in der Unterstufe und ein neues Profil für das Fach Bildende Kunst einführen werden. Diese Neuerung wurde vom Regierungspräsidium Karlsruhe jetzt genehmigt, nachdem die Stadt Baden-Baden entsprechende Anträge gestellt hatte.
Diese Entscheidung ist das Ergebnis einer sorgfältigen Planung und Diskussion innerhalb unserer Schulgemeinschaft. Bereits im vergangenen November wurden die Änderungen vom Schulausschuss und Gemeinderat der Stadt Baden-Baden beraten und unterstützt.
Ab dem Schuljahr 2024/25 werden unsere fünften Klassen nun in veränderter Sprachenfolge starten. Der Unterricht beginnt mit Englisch in der fünften Klasse, gefolgt von Latein oder Französisch ab Klasse 6, je nach Wahl der Schülerinnen und Schüler.
Wenn die Schülerinnen und Schüler die achte Klasse erreichen, also zum ersten Mal im Schuljahr 2027/28, werden sie dann die Wahl zwischen drei Profilfächern haben. Neben den bereits bestehenden Profilfächern, nämlich dem sprachlichen Profil mit Altgriechisch und dem naturwissenschaftlichen Profil mit Naturwissenschaft und Technik (NwT), wird dann auch das Kunstprofil mit dem Fach Bildende Kunst wählbar sein.
Wir sind überzeugt, dass diese Neuerungen das breite Bildungsangebot am Gymnasium Hohenbaden sinnvoll ergänzen und dazu beitragen werden, das individuelle Potenzial unserer Schülerinnen und Schüler weiter zu fördern.
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Exkursion der Leistungskurse HOBA und MLG
Malerei und Architektur in Karlsruhe
Welche Relevanz haben barocke Stillleben für unsere heutige Zeit? In welchem Kontext sind sie entstanden und wie lassen sich daraus Erkenntnisse für die Rezipienten ableiten? Diese und viel mehr Fragen stellten sich die beiden Abitur-Leistungskurse in Kooperation der Lehrkräfte beider Schulen vor den Originalwerken in der Kunsthalle Karlsruhe, die derzeit als Außenstelle Teile des ZKM in Karlsruhe bezieht. Der historische Hintergrund wurde hergestellt und die dadurch geprägten Werte der Zeit in der symbolischen Ausgestaltung des Kunstwerks als artifiziell Geschaffenes erkannt. Neugierig wurde auch die virtuelle Malweise betrachtet, mithilfe derer faszinierende ikonische Umsetzungen der Realität erzielt wurden. Vom mittelalterlichen Ursprung des Stillleben-Interieurs bis zum spätbarocken Prunkstillleben wurde ein Bogen über die Zeit gespannt, um einen umfassenden Überblick zu erlangen und letztlich die von Jean-Simeon Chardin geschaffenen „Nature morte“-Darstellungen, welche stilgeschichtlich später generiert wurden, auf Cézannes Entmaterialisierung der Oberflächen zu beziehen.
Nächste Station war das ZKM, Fakultäten Kunstgeschichte und Architektur, die anhand zweier extra auf die Schüler*innen zugeschnittener Vorlesungen über Inhalte und Modalitäten beider Studiengänge aufgeklärten. Eindrucksvoll bot Prof. Dr. Jehle einen Einblick in die theoretischen Arbeitsfelder der wissenschaftlichen Untersuchung von Kunstwerken und band die Lernenden aktiv mit ein. Hier konnten die Kurse zeigen, wie sie selbst geübt haben, wertfrei an Unbekanntes heranzutreten, aber auch Kontextwissen einzubeziehen. Prof. Dr. Jehle zeigte auf, welche Relevanz das Studium und der Beruf des Kunsthistorikers in und für unsere heutige Gesellschaft hat, sodass der ein oder andere sicherlich eine Erkenntnis für die spätere Berufsentscheidung mitgenommen hat. Anschließend zeigte die Architektin Lisa Schneider exemplarisch ihren Werdegang von der Studentin, über die lehrende Tätigkeit an der Universität bis zur Selbstständigkeit auf. Der oft anstrengende, aber auch erfüllende Arbeitsalltag einer Architektin wurde deutlich gemacht, wodurch die Schüler*innen ihre Vorstellungen mit der Realität abgleichen konnten. Frau Schneider hob eigene Projekte hervor und veranschaulichte praxisnah, was es bedeutet, an Wettbewerben teilzunehmen und eigene Baustellen zu leiten. Mit völlig neuem Input gingen die Kunstkurse aus diesen beiden informativen und sehr sympathischen Vorträgen heraus und wurden von Studierenden der Kunstgeschichte und Architektur in Empfang genommen. Anschließend wurde die Gruppe durch die zugehörigen Werkstätten und zum „Studio“, in welchem die Architekturstudenten ihre Aufgaben erledigen, geführt. Somit konnte ein Einblick in den Alltag und vor allem das Umfeld der Student*innen gegeben werden. Hierbei war es auch jederzeit möglich, Fragen zu stellen. Wie lange dauert es, ein Modell zu bauen? Woher nehme ich Theoriematerial? Wie sieht eine Aufgabe aus? Wo arbeite ich? Nach deren Beantwortung und dem Rundgang verabschiedeten sich Hoba und MLG und fuhren mit der Straßenbahn gen Süden.
An der Dammerstock-Siedlung im Stadtteil Rüppur angekommen, wurde die Gruppe von einer ehemaligen Architektin begrüßt, die früher selbst in einem Architektenbüro in der Siedlung gearbeitet hatte. Sie führte alle zum Eingangspavillon der damaligen Ausstellung des „Neuen Bauens“ und erkläre anhand von Originalfotografien und Modellen, welches Konzept der Planung zugrunde lag. Eine historische Einordnung und Erläuterung baulicher Reaktionen auf wirtschaftliche und politische Veränderungen kontextualisierte das Gesehene. Alle wurden durch die Siedlung geführt und bezogen auf bauliche Charakteristika konnte das Revolutionäre dieser Form des effizienten Bauens nach dem Prinzip von „form follows function“ verdeutlicht werden. In diesem Sinne wurden allen Lernenden die Augen geöffnet, da die z.T. noch im Originalzustand befindlichen Bauwerke immer noch zeitgenössisch wirken.
Schließlich verabschiedeten wir uns auch hier und brachen gen Hauptbahnhof auf, um auf dem Heimweg einen sicherlich anstrengenden, aber lehrreichen, unterhaltsamen und vor allem nachhaltigen Bildungstag Revue passieren zu lassen.
Die direkte Bitte um einen weiteren gemeinsamen Exkursionstag mit den Kursen beider Schulen zeigte auch im Nachgespräch die Vorteile der interinstitutionellen Kooperation und das Bedürfnis nach Erlebnis von Kunst und Architektur.
Christoph Heimbach, Januar 2024

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Yoga zum Stress-Abbau
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