Kennenlernfahrt 2022
Der 1. Tag
Die Kennenlernfahrt der Klasse 5 fand vom 24. bis zum 26. Oktober statt. Wir fuhren als große Bande (30 Personen) mit unseren Klassenlehrern Frau Heynen-Junker und Herrn Kassel nach Freudenstadt. Am Montag trafen wir uns mit viel Freude und Ungeduld vor der Schule. Wir schafften es den früheren Bus zu nehmen und nach einer kurzen Fahrt warteten wir auf dem Bahnhof in Gaggenau auf unseren Zug. Der Zug kam rechtzeitig. Alle Schüler stiegen vorsichtig und zügig in den Zug und jeder fand im Wagon einen Platz. Während der Fahrt spielten manche Spiele, erzählten sich Witze… . So hatten wir Spaß und die Fahrzeit verging schnell. Als wir ankamen, quartierten wir uns ins Landschulheim ein. Irgendwie schafften wir es unsere Betten zu beziehen. Pff… Es war aber nicht so leicht. Als Belohnung durften wir dann kurz mit unseren Eltern telefonieren, weil uns an dem Tag noch viel erwartete. Eine halbe Stunde später traf sich die ganze Klasse unten im Eingangsbereich. Dann gingen wir in die Stadt. Eine Stadtbesichtigung macht für Schüler keinen Spaß, deswegen machten wir eine Stadtrallye. Frau Heynen-Junker und Herr Kassel teilten uns in Gruppen ein. Sie gaben jeder Gruppe einen Zettel mit Fragen über Freudenstadt, die wir lösen mussten. Die Fragen waren interessant und manche nicht so leicht. Wir hatten 1h 30 min Zeit um alles zu erledigen. Manche schafften es auch schneller und konnten so Leckereien zum Naschen kaufen oder gingen noch in der Stadt spazieren. Nach der Stadtrallye trafen wir uns und bekamen eine Überraschung. Sie war ein Besuch im Experimenta-Museum. Als die Lehrer es uns verrieten, freuten sich alle sehr. Im Museum erwarteten uns viele tolle und spannende Experimente aus Luft & Wasser, Wellen & Schall, Licht & Schatten, Kraft & Masse und Magnetismus. Das machte sehr viel Spaß. Leider mussten wir es aber irgendwann wieder verlassen. Als die Klasse im Landschulheim ankam und ihren Eltern Gute Nacht wünschte, gab es Abendessen. Danach versammelten sich alle im Gemeinschaftssaal und besprachen den Abend und den nächsten Tag. Später durfte jeder seinen Spaß haben. Es war eine tolle Zeit für alle. Die Mädchen trafen sich in einem Zimmer und lernten sich besser kennen. Die meisten Jungs hatten Lust auf Tischtennis. Der Tag war aufregend, aber für uns alle mit schönen unvergesslichen Momenten verbunden.
Paula Jotov
Der 2. Tag
Am nächsten Tag wurden wir um 7:30 Uhr geweckt. Im Speisesaal aßen wir Frühstück. Denn heute war der Zauberwald angesagt. Erstmal fuhren wir mit der Bahn zu einer Bushaltestelle und dann mit dem Bus nach Loßburg. Da sind wir in den Wald gegangen. Am Anfang des Weges war ein kleiner Wasserspielplatz, an dem wir erst einmal unser Lunchpaket aßen, das wir am Morgen in der Jugendherberge gepackt hatten. Nachdem alle genug gegessen hatten, liefen wir los. Nach einer Weile kamen wir an einem Baumhaus an. Die meisten kletterten hoch - am Ende sogar Herr Kassel. Als wir weiterliefen, kamen wir nach langer Zeit zu einer kleinen Hütte und einem langen Schwebebalken. Danach stiegen eine große und steilen Treppe hinauf, die „Himmels-leiter“ genannt wurde. In einem großen Bogen liefen wir zurück nach Loßburg. Unterwegs sahen wir noch einen sehr hoher Turm mit 180 Stufen. Als wir hinaufstiegen, kamen wir zu einer Plattform. Das Hochlaufen lohnte sich! Denn wir erblickten eine wunderschöne Aussicht ins Tal. Dann wanderten wir wieder zurück zur Bushaltestelle. Dort warteten wir auf den Bus. In der Jugendherberge gab es zum Abendessen Spaghetti Bolognese. Danach machten wir noch ein Lagerfeuer mit Stockbrot. Jeder bekam einen Stock und Teig. Mit viel Mühe zündeten wir das Feuer an. Danach grillten wir das Stockbrot. Als wir mit dem Stockbrot fertig waren, gingen wir in unsere Zimmer um Taschenlampen zu holen, denn wir wollten noch eine Party feiern. Es gab eine Riesen-Disco!!! Wir hörten Schlager und sogar die Lehrer tanzten mit. Am Ende kamen noch ältere Schüler aus einer anderen Schule, die uns ihre Disco-Box geliehen hatten. Abends mussten wir in unsere Betten. Vielen tat der Bauch von die vielen Süßigkeiten weh. So endete der Tag.
Amélie Haußecker
Der 3. Tag
Leider war heute der Abschiedstag von Freudenstadt. Gleich nach dem Aufstehen zogen wir unsere Betten ab und brachten sie in den Wäschekorb. Danach gab es natürlich Frühstück. Nach dem Frühstück, gingen wir nach oben in unsere Zimmer und packten unsere Koffer fertig und brachten sie in den Gemeinschaftsraum. Dort wählten wir die Klassensprecher. Es war eine klare Entscheidung, dass Johanna und David als Klassensprecher gewählt wurden. Dann gingen wir alle runter, manche hatten ihre Koffer schon unten und manche brachten sie noch. Nun mussten wir nur noch warten, bis die Lehrer uns riefen. Dann gingen wir zu Bahnsteig und warteten auf die Bahn. Die Rückfahrt verging wie im Fluge und so endete unser Besuch in Freudenstadt.
Dina Abel
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Sondertafelaktion für Flüchtlinge aus der Ukraine
"Wie hilft man Flüchtlingen?", fragten sich sicherlich einige von euch mit der Absicht den Flüchtlingen aus der Ukraine mit Wort und Tat zur Seite zu stehen und Solidarität zu zeigen.
Vom Montag, den 14.03.2022 bis zum Mittwoch, den 16.03.2022 sammelten deshalb die Schüler des Gymnasiums Hohenbaden kräftig Lebensmittelspenden für die Tafelaktion, um sie dann den Flüchtlingen aus der Ukraine zugute kommen zu lassen.
Milch, Getränke, Nudeln, aber auch Hygieneartikel wie Zahnbürsten, Zahnpasta oder Duschgel, alles Haltbare kam in die grünen Kisten der Tafel, die nun zum Weitertransport bereitstehen. Kaum zu glauben, was man jeden Tag benutzt. Erst in der Not zeigt sich, was wichtig ist.
Wer sich noch anders einbringen möchte, zum Beispiel mit Geld- oder Medikamentenspenden, informiert sich unter: https://www.baden-baden.de/stadtportrait/aktuelles/themen/ukrainehilfe/.
Daniil Venzel, Klasse 9b
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6a besucht die neue Ausstellung im Frieder Burda Museum
Die Klasse 6a ging am Donnerstag, den 10.03.2022 ins Frieder-Burda Museum, um sich die neue Ausstellung „Wert und Wandel der Korallen“ von Magret und Christine Wertheim anzusehen. In einer Führung durch die einzelnen Räume und bekamen die Schüler*innen die Ausstellungsstücke erklärt.
Die beiden in Australien geborenen und in Kalifornien lebenden Künstlerschwestern fanden sich nicht mit dem klimabedingten Aussterben der Korallen ab, sondern starteten ein Projekt, in dem gehäkelte Korallen ausgestellt werden.
Schon in 2019 auf der Biennale in Venedig wurde ein Riff der beiden Schwestern ausgestellt - das Chrochet Coral Reef - aus dem viele Werke in die Baden-Badener Ausstellung übernommen wurden.
An der Ausstellung beteiligten sich 20.000 Menschen in 50 Städten und Ländern.
Die Korallen werden ausschließlich aus Garn, Videoband, Lametta und anderen Abfällen gehäkelt.
Neben „einzelnen“, kleinen Riffen wird im Obergeschoss das sogenannte Baden-Baden Satellite Reef, eine kaleidoskopische Unterwasserwelt mit über 40.000 Beiträgen von 4.000 Mitwirkenden, ausgestellt.
In diesem Projekt, hat auch viel Mathematik mitgewirkt, damit die aufwändig gehäkelten Korallen nach Korallen aussehen.
Alexander Prost, Klasse 6a

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Im Zeichen des Friedens
Friedensaktion am Gymnasium Hohenbaden
„Was kann man für den Frieden und gegen den Konflikt in der Ukraine tun?“
Leider können wir nichts an der aktuellen Situation ändern, das einzige was uns bleibt, ist unsere Solidarität mit der Bevölkerung in der Ukraine zu zeigen.
Am Dienstag den 15.03.22 schloss sich das Gymnasium Hohenbaden den weltweiten Protesten gegen den Krieg an.
In der ersten Pause versammelten sich alle Schüler auf der großen Wiese zu dem verbindenden Peace-Zeichen.
Das Gymnasium Hohenbaden, wie auch andere Schulen, beschäftigt sich seit dem Beginn des Konflikt sehr mit dem Krieg und dessen Folgen.
Auf der einen Seite bekunden wir mit diesem Zeichen des Friedens unsere Anteilnahme, auf der anderen Seite spenden wir lebenswichtige Utensilien für Geflüchtete aus der Ukraine.
>> siehe unser Beitag zur Tafelaktion
Enno Wallhorn
Foto: Jonas Merkel
Weitere Schülerarbeiten
Unser Zeichen für den Frieden
Romy Schmidt, Klsse 6a
Verschiedene Eindrücke im Krieg
- Zwei Familien im Vergleich -
Während in Kriegsgebieten Bomben fallen, Menschen verzweifelt versuchen sich und ihre Geliebten in Sicherheit zu bringen und die restliche Welt an der Hoffnung auf Frieden festhält, geben wir Einblick in zwei verschiedene Familiensituationen, die mit unterschiedlichen Sorgen, Hoffnungen, Wünschen und Ängsten zu kämpfen haben. Die erste Familie besteht aus einer dreiköpfigen Familie und deren Verwandten. Drei Familienmitglieder leben in Deutschland - Mutter, Vater, jüngerer Sohn -, ein Familienmitglied in Russland - älterer Sohn mit seiner Familie - und weitere nahe Verwandte in der Ukraine. Seit der Eskalation des Konflikts zwischen der Ukraine und Russland haben alle Beteiligten viele schlaflose Nächte. Die Verwandten in Deutschland sind dauerhaft in Gedanken bei den Familienangehörigen, die sowohl auf russischer als auch auf ukrainischer Seite in die Armee eingezogen werden können und somit mit Waffen gegeneinander kämpfen müssten. So sorgt Bruder gegen Bruder oder Sohn gegen Vater für Verwüstung in der Ukraine und Tod auf beiden Seiten. Der Sohn, der in Deutschland lebt, berichtet: "Ich mache mir Sorgen um alle meine Verwandten. In der Ukraine ist teilweise die Lebensmittelversorgung abgebrochen. Von Deutschland aus können wir nicht viel helfen, denn die Möglichkeit, Lebensmittel oder Geld per Post zu schicken, ist nicht vorhanden. Ich wünsche mir, dass alle meine Verwandten den Krieg überleben und nicht den Angriffen oder dem Versorgungsmangel zum Opfer fallen müssen”. “Wenn die humanitären Korridore funktionieren würden, würden wir unsere Verwandten bei uns in Sicherheit aufnehmen”, erklärt die Mutter.
Die andere Familie bestehend aus Mutter, Vater, Sohn und Tochter, lebt in Deutschland. Die Tochter äußert sich ebenfalls: ”In den letzten Tagen und Wochen ist der Krieg zwischen Russland und der Ukraine, wie auch bei anderen Familien, ein großes Thema. Mit Spenden, der Teilnahme an Demonstrationen und mit Hilfe im Flüchtlingsheim versuchen wir zu helfen. Wir wollen uns wie alle Menschen auf der ganzen Welt solidarisch zeigen. Wir in Deutschland können es uns nicht vorstellen, vor der Entscheidung zu stehen, unsere Liebsten zurückzulassen oder bei ihnen zu bleiben, um gemeinsam Unterschlupf in einem kalten Keller zu finden.” Außerdem erzählt der Sohn: ”Bei uns in die Klassenstufe ist vor zwei Tagen ein Flüchtlingsmädchen angekommen. Wir sind alle sehr schockiert von der Vorstellung, dass sie ihre Verwandten vielleicht nie wieder sieht und ihr Land nie wieder wie früher erleben kann. Sie hat wahrscheinlich einen großen Kulturschock erlitten. Sie muss sich in einem ganz fremden Land, mit einer fremden Sprache und neuer Kultur zurechtfinden. Dies möchte keiner erleben.”
Doch letzten Endes lässt sich sagen, dass beide Familie wie alle anderen Menschen Frieden wollen.
Nela Schröder und Daniil Venzel
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Die Autorin Lisa Krusche besuchte die Klasse 6a mit ihrer Neuerscheinung
Am 29.11.2021 besuchte die Autorin Lisa Krusche** die Klasse 6a mit ihrem neuen Buch „DAS UNIVERSUM IST VERDAMMT GROß UND SUPER MYSTISCH“.
Die Schüler*innen konnten das Buch schon vor dem Erscheinungsdatum* sehen und kaufen.
Die Autorin stellte zuerst sich selbst**, dann das Buch* vor.
Sie las drei ca. siebenminütige Teile des Buches vor, dann konnten die Kinder zu dem jeweiligen Teil Fragen beantworten. Für jede richtige Antwort segelte ein Bonbon aus einer großen Tüte zu dem Glücklichen.
Dies wiederholte sich so lange, bis alle Teile gelesen worden waren.
Dann gingen die Sechstklässler bonbonlutschend nach Hause.
von Alexander Probst
* ÜBER DAS BUCH: Das Buch „DAS UNIVERSUM IST VERDAMMT GROß UND SUPER MYSTISCH“ von Lisa Krusche** erschien Am 10.11.2021 im BELZ&Gelberg Verlag
Es handelt von einem Jungen, der seinen Vater verloren hat und mit dem neuen Freund seiner Mutter sehr unglücklich ist. Er entschloss sich, zu schweigen. Da traf er ein Mädchen, das bereit war mit ihm seinen Vater zu suchen. Der Junge geht, immer noch stumm, mit dem Mädchen. Auf der Reise, die quer durch Europa führt, erlebt er viele Abenteuer.
** ÜBER DIE AUTORIN: Lisa Krusche, geboren 1990 in Hildesheim, lebt in Braunschweig. Sie studierte Kunstwissenschaften an der Hochschule für Bildende Künste in Braunschweig (HBK) und veröffentlichte in Zeitschriften und Anthologien, u.a. in »Mindstate Malibu. Kritik ist auch nur eine Form des Eskapismus«. 2019 erhielt sie den Radio Edit Essaypreis. 2020 den Hans-im-Glück-Preis und den Deutschlandfunk-Preis bei den 44. Tagen der deutschsprachigen Literatur in Klagenfurt. »Unsere anarchistischen Herzen« ist Lisa Krusches erster Roman, der auf der Shortlist des 42. aspekte-Literaturpreises steht.
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