Am 29.01.2026 fand der diesjährige Wintersporttag statt und bot den Schülerinnen und Schülern ein abwechslungsreiches Sport- und Bewegungsangebot. Ziel des Tages war es, Freude an Bewegung zu vermitteln, neue Sportarten kennenzulernen und gemeinschaftliche Erlebnisse zu schaffen – mit großem Erfolg.
Zur Auswahl standen zahlreiche Aktivitäten: Beim Winterwandern konnten die Teilnehmenden die winterliche Natur genießen und sich an der frischen Luft bewegen.
Besonders sportlich ging es beim Bouldern in der Boulderwelt Karlsruhe zu, das in zwei Altersgruppen angeboten wurde. Hier waren Kraft, Technik und Teamgeist gefragt.
Großer Beliebtheit erfreute sich auch das Curling, das vor allem bei vielen Schülerinnen sehr gut ankam. Mit viel Konzentration und Spaß am Spiel wurde um jeden Punkt gekämpft.
Beim Schlittschuhlaufen in der Eishalle in Hügelsheim stand die Sicherheit im Vordergrund: Helm und Handschuhe waren Pflicht und sorgten dafür, dass alle Teilnehmenden unbeschwert ihre Runden auf dem Eis drehen konnten.
Ein weiteres Highlight war das Fitnessangebot in Baden-Baden. In Kooperation mit dem Move Finest Fitnessstudio erhielten die Schülerinnen und Schüler zunächst eine Einführung in das Studio sowie grundlegendes Hintergrundwissen zum Krafttraining. Anschließend folgte ein angeleitetes Training an den Geräten. Den Abschluss bildete ein gemeinsamer Fitnesskurs, der für viel Motivation und Begeisterung sorgte.
Kreativ und rhythmisch wurde es beim Tanzen. Gemeinsam mit der Tanzschule Edi’s Dance lernten die Teilnehmenden einen Tanzstil kennen, arbeiteten an grundlegenden Techniken und studierten zum Abschluss eine Choreografie ein – ein Angebot, das besonders viel Freude und Ausdruck ermöglichte.
Der Wintersporttag 2026 zeigte eindrucksvoll, wie vielfältig Sport sein kann. Dank der engagierten Kooperationspartner und der großen Motivation der Schülerinnen und Schüler wurde der Tag zu einem rundum gelungenen Erlebnis, das sicher noch lange in Erinnerung bleiben wird.
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Die Talking Heads sind „am selben Ort“ zu einer „anderen Zeit“
Führung in der Kunsthalle Baden-Baden, 11.01.2026
Was geschieht, wenn nicht die Kinder die Kunstwerke präsentieren, sondern sich die Kunstwerke selbst vorstellen? Begleitet von diesem Gedankenspiel haben sich die kleinen Kunsttheoretiker in diesem ersten Halbjahr während der Vorbereitung Gedanken gemacht, was ein Kunstwerk „erleben“ könnte, wenn es in einem Museum, der Kunsthalle Baden-Baden hängt oder steht.
Anlässlich der Jubiläumsausstellung des Künstlerbundes Baden-Württemberg „Selber Ort, andere Zeit“ stellten sich somit die Talking Heads als ihre eigenen Lieblingskunstwerke in einer Führung vor und berichteten von allerhand Witzigem, Kuriosem und Informativem. Die facettenreiche Ausstellung, bestehend aus Arbeiten von insgesamt 21 Künstlerinnen und Künstlern, wurde somit zum Leben erweckt und auf unterhaltsamer Ebene greifbar gemacht. Positiv amüsiert und freudig gestimmt beobachteten die Besucher die Darbietung der kleinen Kunstexperten und nahmen sicherlich den ein oder anderen unkonventionellen Gedanken über das, was und wie Kunst sein kann, mit.
Unter großem Beifall und mit einer kleinen Belohnung in der Hand verabschiedeten sich die jungen Menschen von ihren Zuschauern und -hörern und freuen sich schon auf die nächste Ausstellung, die es bald zu erkunden gilt: „Katharina Wulff“ (13.02.-10.05.)
Christoph Heimbach


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Schulsozialarbeit und Offene Kinder- und Jugendarbeit der Stadt Baden-Baden ziehen positive Bilanz
Das Jubiläumsturnier der 10. Kicker-Schulmeisterschaft war ein voller Erfolg.
Am 20.10.25 fand in Kooperation der Offenen Kinder- und Jugendarbeit mit der Schulsozialarbeit Baden-Baden das Jubiläum der zehnten Kicker-Schulmeisterschaft statt. Veranstaltungsort war die Jugendbegegnungsstätte in Baden-Baden. Angetreten sind insgesamt acht Teams aus acht verschiedenen Baden-Badener Schulen, bestehend aus zwei Spieler*innen sowie einem/einer Ersatzspieler*in, welche zuvor an ihren jeweiligen Schulen ausgespielt wurden. Nach der Begrüßung und dem Erklären der Turnier-Regeln durch die Mitarbeiter*innen der Jugendbegegnungsstätte und Schulsozialarbeit ging es dann auch schon los.
Die Teams spielten vorerst in zwei unterschiedlichen Gruppen um den Sieg in der Tabelle um anschließend im Halbfinale gegeneinander anzutreten. Hierbei fungierten die Schulsozialarbeiter*innen als Schiedsrichter*innen. Es war schön zu sehen, wie motiviert und fair die Teams bei der Sache waren und die Zuschauer*innen ihre Teams anfeuerten. Nachdem die Plätze ausgespielt wurden und der endgültige Sieger aus dem spannenden Finale feststand kam es zur langersehnten Preisverleihung. Nachdem die Plätze 2 bis 4 ihre Preise erhalten hatten kam es zur feierlichen Überreichung des Wanderpokals für den 1. Platz, welchen das Team des Gymnasium Hohenbaden belegt hat. Das Team der Offenen Kinder- und Jugendarbeit sowie der Schulsozialarbeit waren von der durchweg positiven Stimmung während des Turniers begeistert und freuen sich schon auf die 11. Kicker-Schulmeisterschaft im nächsten Jahr.
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Weihnachten im Schuhkarton
Auch in diesem Jahr beteiligte sich das Gymnasium Hohenbaden an der Aktion „Weihnachten im Schuhkarton“. Unter dem Motto „Kinder helfen“ packten unsere Schüler:innen liebevoll gestaltete Weihnachtspäckchen für bedürftige Kinder in entlegenen und ländlichen Regionen Osteuropas. Die Geschenke wurden im Dezember vom Weihnachtspäckchenkonvoi in Länder wie Bulgarien, Moldawien, Rumänien und die Ukraine gebracht und erreichen dort Waisenhäuser, Krankenhäuser, Schulen und Kindergärten. Die Päckchen wurden in einem Schuhkarton verpackt, altersgerecht gekennzeichnet und bis Mitte November an einer Annahmestelle abgegeben. Mit dieser Aktion schenken unsere Schüler:innen nicht nur Spielzeug, sondern vor allem Freude, Hoffnung und ein Lächeln zur Weihnachtszeit.
Wir bedanken uns bei allen, die diese Aktion tatkräftig unterstützt haben.
Noah Viergutz, (Klasse 7 ) SMV
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Eine lehrreiche und begeisternde Studienfahrt des Gymnasiums Hohenbaden nach Griechenland
Nach einer langen Anreise mit Bus und Fähre legten wir unseren ersten Halt der Studienfahrt in Dodona, dem ältesten Orakel Griechenlands, ein. Dieses bedeutende, antike Heiligtum ist eng mit dem Zeuskult verwoben, woraus sich später unerklärliche Riten der Priesterschaft entwickelten. So wurden aus der dortigen Zeuseiche mithilfe des Blätterrauschens durch den Wind Weissagungen getroffen. Eine weitere Methode war das Beobachten und Deuten von Bewegungen der dortigen Tauben oder das Lesen der Vogelstimmen, welche aus dem Baum hervordrangen. Typischerweise wurde eine Siedlung um diese Stätte erbaut, die zu Teilen bis heute erhalten ist. Das Bouleuterion, also das Versammlungsgebäude welches bei Ratssitzungen oder auch für Kunstredner genutzt wurde, sowie das Prytaneion, das als Sitz der Priesterschaft diente. Das beeindruckendste Bauwerk stammt aus der Zeit des 3. Jh. v. Chr. und wurde von König Pyrrhos, der den Begriff Pyrrhussieg maßgeblich geprägt hat, für die alle vier Jahre stattfindenden Festspiele der Naia errichtet. Dieses ehemals 17.000 Leute umfassende Theater hatte eine atemberaubende Akustik und bot einen tollen ersten Eindruck von dem, was uns noch bevorsteht.
Am nächsten Morgen machten wir uns zu den mythischen Klöstern von Meteora auf. Einem kurzen, aber strapazenreichen Marsch folgte eine entschädigende Reihe an Vorträgen über die Klöster. Erste Aufzeichnungen zu dem Weltkulturerbe stammen aus dem 13. Jh. und liefern Aufschluss über die Erbauung dieser sinngemäß genannten “schwebende” Klöster: Mithilfe einer Winde und einem Seil an dessen Ende ein Netz befestigt war, konnten die benötigten Materialien und Menschen in schwindelerregende Höhen gezogen oder daraus abgelassen werden. Die auf riesigen Sandsteinfelsen ragenden Gotteshäuser beherbergen etliche Fresken und Wandmalereien über berühmte Märtyrer. Die in Askese lebenden Mönche sind strenge Vertreter des orthodoxen Glaubens und verfolgen einen festen Tagesablauf. Nach dem Anschauen von einigen Klöstern stand der nächste Tagesprogramm- Punkt an. Die makedonischen Königsgräber in Vergina. Die heutige Stadt ist vermutlich der Nachfolger der Stadt Aigai, die bis 410 v.Chr. Hauptstadt des makedonischen Reiches war. Dies hatte zur Folge, dass dort eine beeindruckende Vielzahl an antiken Hügelgr.bern zu finden ist. Ein Höhepunkt der Reise war das Königsgrab von Philipp II., dem Vater von Alexander dem Großen. Diese Vermutung lässt sich aus dem Fund von Gebeinen, die in einer goldenen Larnax in der Hauptkammer gefunden wurden, schlussfolgern. Nicht minder eindrucksvoll waren die damit einhergehenden, prunkvollen Grabbeigaben. Diese erstreckten sich von filigranen Elfenbeinstatuen hin bis zu goldenen, ornamentreichen Kronen. Beeindruckt machten wir uns auf den Weg, um noch am Abend in der zweiten Hauptstadt Griechenlands: Thessaloniki einzutreffen.
Cedrik Dohm
Am nächsten Morgen führte uns ein Stadtrundgang durch Thessaloniki zu den Überresten eines römischen Forums, das uns mit seiner großflächigen Platzanlage und den unterirdischen Hallen, die einst als Marktraum dienten, beeindruckte. Thessaloniki zählt zum UNESCO-Weltkulturerbe, nicht zuletzt wegen der Vielzahl und Vielfalt der byzantinischen Kirchen der Stadt. Und so schauten wir uns im Anschluss einige der Sakralbauten an. Ein besonderer Eindruck hinterließ die Agia Sopfia, einer der bedeutendsten byzantinischen Kirchen Thessalonikis. Sie wurde im 8 Jhd. auf den Resten einer frühchristlichen Basilika errichtet und folgt dem Typus der Kreuzkuppelkirche mit quadratischem Grundriss, einer hohen Mittelapsis und zwei kleineren Nebenapsiden. Besonders hervorzuheben ist hier ein Mosaik des 9. Jhd., das in der Kuppel die Himmelfahrt Christi kunstvoll darstellt und so eines der edelsten Beispiele byzantinischer Mosaikkunst in der makedonischen Renaissance darstellt. Während unseres Aufenthalts in der Kirche wurde ein Gottesdienst abgehalten und so haben wir einen spannenden Einblick in das Leben orthodoxer Christen der Neuzeit erlangen können. Am nächsten Tag führte uns die Reise nach Dion. Die Ruinenstadt liegt direkt am Fuß des Götterberg Olymp und war in der Antike das Hauptheiligtum der Makedonen. Es diente in dieser Zeit als religiöses und kulturelles Zentrum des Königreiches. Wir waren fasziniert wie gut man noch die Strukturen der antiken Stadt, wie die Hauptstraße oder die sanitären Einrichtungen, die wir sonst nur aus dem Lateinbuch kannten, erhalten sind. Auf dem Weg nach Delphi machten wir einen Zwischenstopp an der Gedenkstätte für Leonidas, der in der aussichtslosen Schlacht der Thermopylen gegen die Perser gestorben war. Das Denkmal ehrt den heldenhaften Widerstand der spartanischen Krieger gegen die zahlenmäßig weit überlegenden Perser. Noch vor Sonnenaufgang machten wir uns am nächsten Tag auf den Weg zum Apolloheiligtumin Delphi. Ein zentraler Mythos der Antike hat diesen Ort als den Mittelpunkt der Erde auserkoren, indem Zeus laut der Sage an beiden Enden der Welt zwei Adler aufsteigen ließ, die sich dann in Delphi trafen. Aufgrund dieser Erzählung wurde Delphi zum heiligsten Ort der Antike, dessen Orakel zu privaten, aber auch politischen Angelegenheiten befragt wurde. So hat beispielsweise Themistokles Pythia, eine Priesterin, die als Sprachrohr des Gottes Apollo galt, befragt, wie er in der Schlacht gegen die Perser weiter vorgehen soll. Im Anschluss besuchten wir das byzantinische Kloster Hosios Lukas, das malerisch am Helikon liegt und eine schöne Aussicht ins Tal bietet. Das Kloster, in dem noch heute Mönche leben ist berühmt für seine Mosaiken und Fresken, die sowohl in der Gottesmutterkirche, als auch in der größeren Klosterkirche zu finden sind. Die beiden Kirchen sind mit einem Gang verbunden, in dem der Sarkophag der seligen Lukas zu sehen ist.
Wir fuhren weiter nach Distomo, einem kleinen Ort in dem am 10.Juni.1944 deutsche Soldaten 218 Dorfbewohner auf grausamste Art und Weise ermordet haben. Bei der Gedenkstätte, die oberhalb des wieder aufgebauten Dorfs liegt verlasen wir die Namen jedes getöteten Menschen und gedachten mit einer Schweigeminute den Opfern dieser grausamen Tat.
Liv Bielefeldt
Wir verließen wir Distomo und erreichten am Abend die Hauptstadt Griechenlands: Athen. Nach einer kurzen Nacht besuchten wir hier das Akropolis-Museum. Wir analysierten verschiedenen Weihgeschenke, die hier gefunden wurden, wie z.B. den Perser. Dieser gibt jedoch Rätsel auf: Die enganliegende, bunt bemalte Hose einer Reiterstatue unterscheidet sich deutlich von dem Aussehen eines gewöhnlichen Atheners im Gewand und ähnelt mehr einem östlichen Barbaren. Davon ist hier jedoch nicht auszugehen, weil eine freistehende Reiterstatue auf der Akropolis sicher die Darstellung eines Atheners sein wird. Möglicherweise wird hier Miltiades dargestellt, der 490 v. Chr. bei Marathon entscheidend zum Sieg über die Perser beigetragen hatte. Nach einem Blick auf die Reliefs des Parthenon – hauptsächlich originalgetreue Kopien, da der Großteil vor gut 200 Jahren nach Großbritannien verschifft wurden – und weiterer interessanter Statuen im Museum, liefen wir am Nachmittag zur Akropolis hoch und betrachteten die architektonische tiefenperspektivische Meisterleistung.
Zum Tagesabschluss besichtigten wir noch die Agora mit dem Tempel des Hephaistos und der
Athene – einer der am besten erhaltenen Tempel seiner Zeit – sowie die Stoa des Attalos (riesige
Säulenhalle).
Die Busfahrt am folgenden Tag führte uns nach Epidauros. Ende des vierten/ Anfang des dritten
Jahrhunderts v. Chr. wurde dieser Ort zu einem panhellenischen Kurort mit vierjährigen Spielen
ausgebaut. Wir besichtigten griechischen Bäder, das römische Odeion und das imposante
Theater: In der ersten Bauphase um 300 v. Chr. bot es mit 34 Sitzreihen und 12 Sektoren Platz
für rund 6.200 Zuschauer. Bei der Erweiterung im 2.Jh.v.Chr. Wurde das Theater auf 55
Sitzreihen und nun 55 Sektoren ausgebaut, sodass nun 12.300 Zuschauer an den
Veranstaltungen Teil haben konnten. Das Theater wird heute auch noch bespielt, wegen der
Beleuchtung jedoch am Abend. Früher musste hingegen tagsüber gespielt werden und die
verschiedenen Uhrzeiten wurden durch Requisiten oder die Sprache dargestellt. Weiter ging es
für uns nach Mykene. Hier kam es vor über 3.000 Jahren zur Blüte der mykenischen Kultur.
Die Bergburg vom Mykene wurde damals weiter ausgebaut, es entstand das prächtige Löwentor
und das Schatzhaus des Atreus. Besonders beeindruckend an dieser Kultur ist die
architektonische Meisterleistung, wie die Mykener es geschafft haben, derart monumentale
Mauern und Gebäude zu errichten (das Löwentor mit Kraggewölbe und einem 18t schweren
Türsturz sowie das große Schatzhaus)
Am letzten Tag unserer Reise besuchten wir nach die Antike Sportstätte Olympia. Wir sahen
das Philippeion, das einem Halbgottheiligtum ähnelt, aber Kaiser Alexander zuzuordnen ist,
den Hera-Tempel, die Brunnenanlage der Regilla und des Herodes Atticus (zur Darstellung der
von ihnen gespendeten Wasserleitung), den großen Zeustempel mit beeindruckend breiten und
hohen dorischen Säulen und das Stadion. In letztem machten einige von uns auch ein kleines
Wettrennen
~ Mika Zyska
Wir bedanken uns im Namen der gesamten Stufe bei der Stiftung Humanismus heute, die uns
sehr gro.zügig finanziell bei dieser Reise unterstützt hat.
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