„Winterreise in Szene“
„Winterreise in Szene“ - Musikalische Aufführung am Gymnasium Hohenbaden
Am 20.11.2025 wurde den 10. Klassen sowie dem Musikkurs der K2 eine Ehre zuteil: Der berühmte Liederzyklus „Die Winterreise“ wurde bei uns in der Aula aufgeführt! Das hierfür extra angereiste Künstlerpaar, bestehend aus der Sängerin Lea Lamparter und der Pianistin Aurelia Georgiou, führte uns zu Beginn in die Thematik des Werkes ein. Der Komponist Franz Schubert vertonte die 24 Gedichte von Wilhelm Müller zu Liedern für eine Singstimme und Klavier. Die Liedersammlung greift die Reise eines einsamen Wanderers durch eine winterliche Natur auf, der mit schmerzlicher Liebe und Verzweiflung zu ringen hat.
Nachdem unser Musikunterrichtswissen aufgefrischt war, begann die „Winterreise in Szene“, eine szenische Umsetzung des Werkes, das man sonst nur in konzertanter Fassung kennt. Die Künstlerinnen wählten einen modernen, eigenen Ansatz, der gezielt Raum zur Interpretation ließ und in der vor allem die Sängerin gleichzeitig zur Schauspielerin wurde. Der das Stück durchziehende Gedanke der Unruhe und Rastlosigkeit fand sich auch in der Szenenumsetzung, z.B. durch betont langsames und fahrig wirkendes Anziehen von Schuhen oder permanentes Hin-und-Her-Räumen von Alltagsgegenständen ohne funktionalen Sinn.
Anschließend standen die Künstlerinnen noch für eine Nachbesprechung zur Verfügung, in der wir unsere Eindrücke schildern und all unsere offenen Fragen stellen konnten. Nach gut drei Stunden war die lehrreiche Veranstaltung beendet und wir konnten uns freudig schätzen, ein Stück am Hoba erlebt zu haben, welches als eines der Hauptwerke der Musik gilt.
Cedrik Dohm
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Innovation Workshop & Pitch
Innovation Workshop & Pitch: Schülerinnen und Schüler des Gymnasium Hohenbaden präsentieren ihre Geschäftsideen im Gründerzentrum Elan
Baden-Baden, den 19.11.2025. Einen Tag lang Unternehmerluft und Start-Up-Kultur schnuppern, eine eigene Geschäftsidee in kleinen Teams entwickeln, einen ersten Businessplan erstellen und präsentieren… – diese Möglichkeit erhielten die Schülerinnen und Schüler der beiden zehnten Klassen des Gymnasium Hohenbaden beim Workshop „Innovation und Pitch“ im Gründerzentrum Elan.
Acht Stunden lang arbeiteten die Jugendlichen intensiv an eigenen Geschäftsideen, entwickelten kreative Problemlösungen und formulierten überzeugende Konzepte. Am Ende stellten sie ihre Ergebnisse vor einer fachkundigen Jury vor – mit großem Erfolg.
Der Workshop bot den Teilnehmenden einen praxisnahen Einblick in zentrale Methoden der modernen Gründerszene. Angeleitet von den Coaches Sandra Grimm und Tim Bollevon StartUp BW tauchten die Zehntklässler in Themen wie Design Thinking, eine Marshmallow-Challenge und Tools wie Business Model Canvas Design und Pitch-Strategien ein. In kleinen Teams identifizierten sie reale Herausforderungen aus Alltag, Schule oder Gesellschaft und entwickelten daraus marktfähige Ideen – von innovativen Apps über medizinische Produkte bis hin zu sozialen Dienstleistungen. Neben einer Weiterentwicklung eines AEDs, einer Idee für eine Erste-Hilfe-App, waren u.a. auch eine Konzertagentur mit Fitnessgeräten, innovative LED-Matten oder ein Naturerlebnisangebot für Kindergärten beim finalen Pitch-Wettbewerb im Rennen.
Besonders beeindruckt zeigte sich die Jury, bestehend aus der Unternehmerin Sabine Nachbargauer, Unternehmer Nicolaus Nöldner und dem Leiter des Gründerzentrums Lothar Volle, von der Kreativität der Geschäftsideen und vergaben gleich für zwei Gruppen einen besonderen Kreativpreis. Trotz des straffen Zeitplans gelang es den Jugendlichen, ihre Visionen klar zu strukturieren und überzeugend zu vermitteln. Durchsetzen konnte sich eine Gruppe von Schülerinnen mit der Weiterentwicklung eines AEDs, die sich jetzt für das Landesfinale im Frühjahr bewerben darf. Alle Teams erhielten zudem wertvolles Feedback, wie ihre Ideen künftig weiterentwickelt werden könnten.
Auch die begleitenden Wirtschaftslehrkräfte des Gymnasium Hohenbaden Noel Freitag und Jan-Olaf Kaiser zeigten sich begeistert, denn der Workshop hat nicht nur Kreativität und Teamgeist gefördert, sondern den Schülerinnen und Schülern auch Mut gemacht, eigene Ideen auszuprobieren und unternehmerisch zu denken. Viele hätten zum ersten Mal erlebt, wie aus einer spontanen Idee ein strukturiertes Konzept entstehen kann und vielleicht kehren ja auch einige später mit ihrer eigenen Idee ins Gründerzentrum zurück.
Mit dem Workshop setzten sowohl die Stadt Baden-Baden,das Gründerzentrum Elan als auch das Gymnasium Hohenbaden ein deutliches Zeichen für die Förderung junger Talente und unternehmerischer Bildung. Und für die teilnehmenden Zehntklässler steht fest: Dieser Tag war nicht nur lehrreich, sondern auch ein inspirierender Schritt Richtung Zukunft.
Jan-Olaf Kaiser
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Wie schon in den vergangenen beiden Jahren war auch unser diesjähriger Spendenlauf ein voller Erfolg. Am 22. Mai 2025 trafen sich alle Teilnehmenden erneut im Aumattstadion.
Im Vorfeld machten sich unsere Schülerinnen und Schüler auf die Suche nach Sponsoren – Freunde, Bekannte, Familienmitglieder, aber auch zahlreiche Unternehmen und umliegende Restaurants unterstützten unsere Aktion gerne.
Nachdem feste Beträge pro gelaufener Runde vereinbart worden waren, ging unsere gesamte Schulgemeinschaft für den guten Zweck an den Start. Von der 5. Klasse bis zur K2 waren alle mit dabei. Trotz des Regens ließen wir uns nicht entmutigen und erliefen die beeindruckende Summe von 9.727,30 €. Davon gingen 2.350 € dankenswerterweise direkt von der Firma Rudolf Fritz an den Förderverein.
Besonders die unteren Klassen versetzten uns mit ihrem Engagement und ihrer Ausdauer im strömenden Regen in großes Staunen.
Die Hälfte des verbleibenden Geldes wurde an den Naturschutzbund Baden-Württemberg gespendet, der sich für den Schutz von Natur und Umwelt in unserer Region einsetzt. Die andere Hälfte ging – wie bereits im vergangenen Jahr – an den Buchtunger Tierhof.
Ein herzliches Dankeschön an alle Läuferinnen und Läufer und natürlich an alle Spenderinnen und Spender! Wieder einmal hat sich gezeigt, dass unsere kleine Schule ein großes Herz hat und viel bewirken kann. Drei Jahre in Folge eine solch beeindruckende Summe zu erlaufen, ist wirklich bemerkenswert.
Vielen Dank – und die ersten Schüler:innen trainieren bereits für den nächsten Spendenlauf im Sommer 2026!
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Am Freitag, den 7. November fand von 17-20 Uhr unsere Halloweenparty für die Klassen 5-7 statt. Die Veranstaltung wurde von der SMV organisiert und bot mehrere Aktivitäten und Unterhaltungsmomente wie Limbo, Zeitungstanz und den Verkleidungswettbewerb mit tollen Preisen für den 1., 2. und 3. Platz. Viele Kinder waren sehr kreativ und so gab es eine Menge zu staunen. Wer verkleidet kam, brauchte nur 2,- und die anderen mussten 4,- Eintritt zahlen. Das Angebot an Getränken, Popcorn, Muffins und Kuchen war vielfältig, passend gruselig gestaltet und natürlich blieb nicht viel davon übrig. Die Dekoration des Foyers war ausgesprochen kreativ und trug zur guten Stimmung bei. Die Spiele und die Musik sorgten dafür, dass die Schüler und Schülerinnen den ganzen Abend über gute Laune hatten. Diese Party war ein Erfolg und die meisten Schüler verließen die Veranstaltung erst Punkt 20 Uhr, nachdem sie den Abend in vollen Zügen genossen hatten.
Insgesamt ist die Halloweenparty für uns jetzt schon ein Highlight des Schuljahres und die SMV hat hervorragende Arbeit geleistet, um den Abend zu einem tollen Erlebnis zu machen, der allen noch lange in Erinnerung bleiben wird.
Mia Herbers (6c)
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Autorinnenlesung „Fred im alten Rom“
Begeistert lauschten Schülerinnen und Schüler der Klassen 6a, b und c am Donnerstagmorgen (23.10.2025) der eindrücklichen Stimme der Autorin Birge Tetzner, die ihren Jugendroman „Fred im alten Rom“ in der Aula vorstellte. Untermalt von atmosphärischer Musik und eindrücklichen Geräuschen konnte das Abenteuer des Protagonisten Fred, den es auf mysteriöse Weise von unserer Gegenwart in die römische Antike verschlägt und der dort vor allem mit dem Leben im und um das Kolosseum in Berührung kommt, lebensnah von staunenden Kinderaugen und -ohren verfolgt werden. Diese zeigten sich gebannt von der spannenden Geschichte, die episodisch in Ausschnitten präsentiert wurde. Mit großformatigen Illustrationen und einem Gladiatorenhelm konnte das kaiserliche Rom visuell verdeutlicht werden. Birge Tetzner verband dabei Unterhaltung mit Bildung, indem Informationen zur Architektur und Geschichte des flavianischen Amphitheaters geteilt wurden und das Vorwissen der Zuschauer/innen durch Einbindung aktiviert wurde.
Im Feedback zeigte sich das junge Publikum begeistert von der Lesung und der Geschichte, da alle wissen wollten, wie es denn nun mit Fred im alten Rom weitergeht, welche Freundschaften er noch schließt, wie es den Gladiatoren ergeht und wie Fred wieder zurück in die Gegenwart kommt.
Damit nahm eine abwechslungsreiche Veranstaltung ein erfolgreiches Ende. Sicherlich werden einige Schüler*innen nun ihr neues Wissen in den Unterricht einbringen können und hoffentlich wurde die Freude auf „mehr“ geweckt.
Christoph Heimbach
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