Unser Schulsanitätsdienst beim SSD-Tag auf der Insel Reichenau
In diesem Jahr feierte der Schulsanitätsdienst-Tag des DRK sein 20-jähriges Bestehen – und das an einem ganz besonderen Ort: der Insel Reichenau. Der SSD-Tag findet jährlich statt und bietet ein vielfältiges Programm rund um die Arbeit des Schulsanitätsdienstes sowie verwandter Organisationen. Mit dieser Veranstaltung sagt das DRK „Danke“ an alle Schulsanitäterinnen und Schulsanitäter, die sich im vergangenen Jahr engagiert an ihrer Schule eingebracht haben.
Für uns war es bereits die vierte Teilnahme in Folge – diesmal sogar mit einer Gruppe von 17 Personen. Zwar hieß es früh aufstehen, um mit der Schwarzwaldbahn nach Allensbach zu fahren, doch allein die anschließende Überfahrt mit dem Boot zur Insel machte die Mühe mehr als wett.
Vor Ort konnten wir spannende Einblicke in die Arbeit der Höhenrettung, der Verkehrswacht, der DLRG und sogar der Wasserpolizei gewinnen. Ein besonderes Highlight war außerdem ein Informationszelt über historische Heilmethoden und Diagnoseverfahren. Ob es sich bei der dort angebotenen „Urinverkostung“ allerdings um ein originalgetreu nachgestelltes Mittel oder eine harmlosere, hygienisch unbedenkliche Variante handelte, weiß wohl nur der tapfere Freiwillige, der sich an den Test wagte.
Zum Abschluss wartete noch eine große Tombola auf uns, bei der wir als Gruppe reichlich Glück hatten. So konnte fast jede und jeder mit einem kleinen Präsent – und vielen schönen Erinnerungen im Gepäck – die Heimreise antreten.
Ellen Gieringer


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Wettkampf Jugend trainiert für Olympia Tischtennis
Das Tischtennis-Team des Hobas spielte am 04.02.2025 bei den Tischtennis-Finalkämpfen des Regierungsbezirks Karlsruhe.
Unsere Mannschaft bestand aus Schülern der Kursstufe 1 und der Klassen 10, 9 und 7:
Cedrik Dohm, Iven Dohm, Ken Lukovich, Jamie Schwarz, Nikita Ivanov und Marcel Kislan traten in Einzel-Paarungen und im Doppel an.
Die Schüler belegten in ihrer Gruppe aufgrund einer knapp verlorenen Begegnung in den Vorrundenspielen den 2. Platz und verpassten damit leider den Einzug ins Endspiel und damit auch das Weiterkommen ins Landesfinale.
Wir drücken unseren Jungs die Daumen, dass sie es im kommenden Schuljahr bis ins Landesfinale schaffen!
Iven Dohm hat im April erfolgreich die Ausbildung zum Schülermentor in der Sportart Tischtennis absolviert und kann damit das Hoba künftig vielfältig in dieser schönen Sportart unterstützen.
Wettkampf Jugend trainiert für Olympia Volleyball
Beim Wettbewerb „Jugend trainiert für Olympia“ in der Sportart Volleyball trat das Hoba in zwei Wettbewerben an.
Enrico Schatschneider, Iven Dohm, Marc Weber und Matteo Seyboth (alle Klasse 10) nahmen am 04.12.2024 am Wettbewerb U18 in Ettlingen teil. In einem sehr starken Teilnehmerfeld, indem alle Mannschaften außer dem Hoba mit Vereinsspielern antraten, erreichte unser Team bei seiner ersten Teilnahme an einem Volleyball-Turnier einen respektablen 5. Platz. Die Jungs zeigten dabei großen Team- und Kampfgeist.
Beim U23 Wettbewerb startete das Hoba mit Johannes Klingler (K1), Tim Augustin (K1), Lennart Rieck (K2) und Matteo Beck (K2) am 06.02.2025 in Ettlingen. Die Schüler spielten mit großem Engagement und zeigten Volleyball auf hohem Niveau und einen tollen Zusammenhalt. Sie blieben bis zum letzten Spiel ohne Niederlage und musste sich dann nur dem LWG Rastatt geschlagen geben. Damit erreichte das Team einen tollen 2. Platz und hat sich für die Endrunde des Regierungsbezirks Karlsruhe qualifiziert. Krankheitsbedingt konnten die Schüler nicht am Endrundenturnier teilnehmen und verpassten so leider die Chance des Einzugs ins Landesfinale.

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Taizé ist ein ganz besonderer Ort im französischen Burgund. Die Communauté von Taizé steht für Spiritualität und Ökumene. Junge Menschen aus der ganzen Welt kommen dort zusammen, um bei der Brüder- und Schwesterngemeinschaft Gäste zu sein.
Gemeinsam mit einer SchülerInnengruppe vom Lender-Gymnasium in Sasbach durften auch wir vom 10.-13. Juli 2025 den „Geist“ von Taizé miterleben.
Das Besondere an Taizé in Worten zu beschreiben, ist nicht leicht, denn Taizé will erlebt werden. Isabella, Noah, Svenja und Jennifer fassen ihre Erfahrungen in kurzen Rückblicken zusammen:
Taizé war für mich eine Möglichkeit vom Schulalltag abzuschalten und mich auf die wichtigen Dinge zu konzentrieren. Die regelmäßigen Gebete, die wunderschöne Umgebung und auch die Gemeinschaft haben eine entspannte und angenehme Atmosphäre geschaffen. Besonders auffällig fand ich die Akzeptanz untereinander. Es hat keine Rolle gespielt, von wo man kommt, in was für eine Kirche man geht und welche Konfession man hat. Das habe ich so noch nie erlebt und es wäre schön, wenn Christen näher zusammenkommen, anstatt sich zu spalten. Taizé ist definitiv eine Erfahrung wert, die ich nur jedem empfehlen kann.
Isabella
Die Atmosphäre in dem Lager/Kloster war unfassbar. Es gab eigentlich immer gute Laune, selbst bei Sachen wie Abspülen oder auch Toiletten-Putzen. Besonders schön fand ich die schön gestalteten Gottesdienste mit den verschieden sprachigen Liedern. Das war für mich etwas ganz Neues und etwas anderes. Aber auch das sehr friedliche Aufeinandertreffen von unterschiedlichen Ländern, wie bspw. Schweden, Spanien usw. usw., war eine wunderbare Erfahrung. Selbst die unfassbar simplen Baracken mit USB-A-Anschluss anstatt einer Steckdose waren nach einiger Zeit vergessen. Das einfache und sehr rationierte Essen, was durchaus gut geschmeckt hat, war gut. Selbst, wenn es mal nicht gereicht hat, dann packt man mal den Wasserkocher und die Instant-Nudeln aus.
Noah
Für mich war Taizé eine sehr schöne Erfahrung, um ein Bewusstsein dafür zu bekommen, dass man auch mit wenigen Mitteln viel erleben kann. Das gemeinsame Singen in den unterschiedlichen Sprachen und auch die Abende am „Oyak“ waren für mich wie auf einer sehr schönen Klassenfahrt, eben nur mit fremden Menschen und neuen kulturellen Eindrücken, die Gesänge und Tänze betreffend.
Besonders in Erinnerung wird mir der Moment bleiben, als wir am ersten Tag angekommen sind und uns Menschen, die wir nicht kannten, so herzlich begrüßt haben, als ob man sich schon seit ganz langer Zeit kennt. Das zeigt einfach: Egal wie groß die Welt ist, wenn es um die Religion oder den Glauben geht, ist die Atmosphäre wie in einer großen Familie.
Svenja
Die Fahrt nach Taizé war eine sehr schöne Erfahrung. Schon mit dem Eintreffen in Achern am Lendergymnasium stellte sich eine sehr heimische Atmosphäre ein. Auf der Fahrt lernten wir uns erst richtig kennen und mit einigen Liedern, welche Svenja und Johann mit ihrer Ukulele begleiteten wurden die Grenzen zwischen den beiden aufeinandertreffenden Schulen überwunden. Die gemeinsamen Gottesdienste wie auch die Unwissenheit am ersten Tag teilten wir miteinander. Gemeinsam erkundeten wir das Taizé-Gelände. Unsere Zeit war geprägt von den neuen Bekanntschaften und den Erfahrungen, die wir zusammen machen durften. An der Füllstation fürs Wasser wie auch an der Essensausgabe lernte man jeden Tag neue Menschen kennen. Unsere gemeinsame Zeit in Taizé ging viel zu schnell vorbei. Die Erfahrung, dass man auch mit weniger Essen und Genügsamkeit auskommt und das Innehalten in Stille eine Form des Gebets und Loslassens ist, konnte jeder von uns mitnehmen. Ich denke jeder einzelne von uns hat seine schönen Erinnerungen an Taizé und konnte vielleicht auch etwas für sich mitnehmen. Ich habe gelernt, auch wenn man im ersten Moment denkt, es ist zu wenig, man sollte sich zuerst mit dem Vorhandenen beschäftigen, bevor man darüber urteilt. Ich kann jedem nur sagen, Taizé ist eine Reise wert.
Jennifer

Unter dem Glockenturm von Taizé (v.l.n.r): Noah, Svenja, Fr. Steinberg, Isabella, Jennifer, Constantin
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Über fünfzig Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Hohenbaden nahmen erfolgreich in fünf Mannschaften an dem Leichtathletikwettkampf JtfO am 26.06.2025 teil. Die jüngeren Jahrgänge belegten bei den Jungen den 2. Platz, bei den Mädchen den 2./3. Platz und die älteren Mixed-Mannschaften erreichten den 5./6. Platz in ihrer Altersgruppe.
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„Aufbruch in eine neue Welt“
Unter dem Motto „Aufbruch in eine neue Welt“ erhielten am Samstag, den 5. Juli 2025 alle 27 Abiturientinnen und Abiturienten des Gymnasiums Hohenbaden ihre Allgemeine Hochschulreife
Die musikalische Eröffnung gestaltete das Schulorchester mit einem Arrangement aus Antonín Dvořáks 9. Symphonie, die den Titel „Aus der neuen Welt“ trägt. Schulleiter Martin Müller griff dieses Motiv in seiner Festrede auf und nutzte es als Sinnbild für den Neubeginn nach dem Abitur. Er erinnerte daran, dass bis zum Vortag noch gelernt, präsentiert und gezittert wurde – um nun die symbolische „Fahrkarte“ in diese neue Welt in den Händen zu halten.
Mit dem Abitur, so Müller, erlangen die jungen Erwachsenen nicht nur die formale Berechtigung zum Studium an Hochschulen in Deutschland und darüber hinaus, sondern auch das Rüstzeug, ihr Leben selbstbestimmt und verantwortungsvoll zu gestalten. Die Schule verglich er mit einem mittelständischen Betrieb, der – ausgehend von den „Rohzutaten“, die die Jugendlichen einst mitbrachten – individuelle Fähigkeiten und Kompetenzen entwickelt habe. Wie beim Konditor komme es zwar auf die Zutaten an, doch die Qualität der Torte sei letztlich das Ergebnis der Vielfalt und des Zusammenspiels aller Menschen, die eine Schule prägen.
Im Anschluss verglich die Scheffelpreisträgerin Lavinia Paul ihre Schulzeit mit einem plätschernden, rauschenden Fluss – einem Sinnbild für das Leben selbst, das sich unaufhaltsam und lebendig durch alle Hindernisse und Herausforderungen bewegt, auch durch die mitunter starre Struktur des Schulalltags. Dennoch, so betonte sie, sei die Schule für sie zu einem Ort der Begegnung, der Freundschaft und beinahe zu einer zweiten Familie geworden. Mit Wärme und Nostalgie erinnerte sie sich an viele kleine Begebenheiten des Alltags, an die sie gerne zurückdenken werde.
Der Elternbeirat gratulierte den Abiturientinnen und Abiturienten herzlich zum bestandenen Abitur und überreichte – wie schon in den vergangenen Jahren – als Zeichen der Wertschätzung eine rote Rose.
Neben den zahlreichen Fach- und Sozialpreisen wurde in diesem Jahr erstmals der Integrationspreis des Gymnasiums Hohenbaden für herausragende Leistungen beim Erlernen der deutschen Sprache und die vorbildliche Integration in die Schulgemeinschaft an Anna Alokhina verliehen.
- Scheffelpreis (Deutsch) Lavinia Paul
- Leo-Wohleb-Preis (Latein und Griechisch) Valerian Straß
- Preis der Stiftung „Humanismus heute" Clara Trapp, Daniil Wenzel, Samuel Niemz
- Friedrich-Gantner-Preis (Rotary-Club) Luca Mürb
- Preis der Erzdiözese Freiburg: Clara Trapp
- Preis der Deutschen Mathematiker-Vereinigung: Anna Alokhina
- Preis der Deutschen Physikalischen Gesellschaft: Samuel Niemz
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