Am Mittwoch, den 22. Juli 2026, fand der diesjährige Sommersporttag des Gymnasiums Hohenbaden im Aumattstadion statt. Alle Schülerinnen und Schüler der Klassen 5 bis K1 verbrachten gemeinsam einen sportlichen Vormittag, bei dem nicht Höchstleistungen, sondern vor allem Teamgeist, Fairness und Freude an der Bewegung im Mittelpunkt standen.
Nach einem gemeinsamen Aufwärmen starteten die Klassen an den abwechslungsreichen Stationen, die von den Sportlehrkräften vorbereitet worden waren. Auf dem Programm standen unter anderem Wassertransport, Wasserpong, Volleyball-Boccia, Hochsprung, Geschicklichkeitslauf, Disc-Golf, Fahrradreifenweitwurf, Kegeln sowie der Zonenweitsprung. Dabei konnten die Schülerinnen und Schüler nicht nur ihre sportlichen Fähigkeiten unter Beweis stellen, sondern auch Geschicklichkeit, Koordination und Teamarbeit zeigen.
Den sportlichen Höhepunkt bildeten zum Abschluss die Sprintstaffeln der Klassen. Anschließend sorgte das traditionelle Völkerballspiel zwischen Lehrerinnen und Schülerinnen für beste Stimmung. Mit großem Einsatz kämpften beide Mannschaften um den Sieg, doch am Ende setzte sich das Lehrerteamknapp durch und durfte den verdienten Jubel genießen.
Bei der anschließenden Siegerehrung nach Klassenstufen wurden die erfolgreichsten Klassen ausgezeichnet und für ihre sportlichen Leistungen geehrt. Der Applaus galt dabei nicht nur den Siegerinnen und Siegern, sondern allen Teilnehmenden, die den Tag mit viel Engagement und Fairness gestaltet hatten.
Ein herzlicher Dank gilt den Schulsanitäterinnen und Schulsanitätern, die den gesamten Sporttag aufmerksam begleiteten und jederzeit für die medizinische Versorgung bereitstanden. Ebenso danken wir allen Sportlehrkräften sowie den zahlreichen Helferinnen und Helfern, die durch ihre Organisation und ihren Einsatz zu einem gelungenen Sommersporttag beigetragen haben.
Der Sommersporttag 2026 hat einmal mehr gezeigt, dass gemeinsames Sporttreiben verbindet und unsere Schulgemeinschaft stärkt – ein gelungener Abschluss des Schuljahres.
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Das Gymnasium Hohenbaden feiert seine Abiturientinnen und Abiturienten mit einem glänzendem Notenschnitt und tiefgründigen Impulsen.
In der vollbesetzten Aula des Gymnasiums Hohenbaden erhielten am Donnerstag, den 9. Juli 2026, die Abiturientinnen und Abiturienten ihre Zeugnisse. Umrahmt von den Klängen des schuleigenen Orchester-Quintetts eröffnete der Schulleiter den offiziellen Festakt mit herzlichen Begrüßungsworten und warf sogleich eine grundlegende Frage auf: Was macht die besondere Aura des Wortes „Abitur“ eigentlich aus? Ist es der Eintrittsschein in den Traumberuf, das Ende des Schülerdaseins oder der Wunsch, die Welt zu verändern?
Mit einem exzellenten Gesamtdurchschnitt von 2,0 und dreimal der Traumnote von 1,0 (Roman Pavlish, Cedrik Dohm und Liv Bielefeld) meisterte die Stufe die Hürden der Allgemeinen Hochschulreife mit Bravour – ein Ergebnis, das laut Schulleitung die im Schulgesetz verankerte Fähigkeit beweist, „vielschichtige Zusammenhänge zu durchschauen und theoretische Erkenntnisse nachzuvollziehen“.
Besonderes Augenmerk legte der Schulleiter, Herr Müller, in seiner Festansprache auf die Ereignisse ab dem Jahr 2022. Der Ausbruch des Ukraine-Krieges brachte eine Welle der Veränderung mit sich. Bis zu zehn geflüchtete Jugendliche wurden zeitweise mitten im laufenden Schuljahr pro Klasse aufgenommen – ohne zusätzliche Räume oder personelle Ressourcen. Was als logistische und menschliche Unsicherheit begann, entwickelte sich dank der Offenheit, Toleranz und Hilfsbereitschaft der Schülerschaft zu einer echten Erfolgsgeschichte.
Sonderpreis für außergewöhnliche Leistungen
Für ihre herausragenden akademischen und integrativen Leistungen wurden fünf ehemalige Schüler der Vorbereitungsklasse (VKL) mit einem Sonderpreis ausgezeichnet: Sofiia Lebid, Artem Bocharov, Bohdan But, Roman Pavlish und Andrii Pokhila. Sie erlangten nicht nur die Gymnasialempfehlung und das Abitur in deutscher Sprache, sondern absolvierten parallel dazu online ihre ukrainischen Schulabschlüsse.
Die Macht der Worte und der Wert des Scheiterns
In seiner Scheffelpreisrede sprach Cedrik Dohm in Form einer fiktiven Geschichte über die „gedankliche Lebensreise“ eines alten Mannes auf dem Sterbebett hielt der Preisträger seinen Mitschülern und den Erwachsenen den Spiegel vor. Er beklagte eine Gesellschaftsstruktur, in der „Träumer“ oft negativ konnotiert sind, obwohl die Welt gerade Visionäre brauche, um positive Veränderungen anzustoßen. „Erwachsen werden heißt nicht, aufhören zu träumen. Es heißt, Verantwortung für die eigenen Träume zu übernehmen. Das Bestehen des Abiturs sei dabei der zweite Schlussstein unseres Erwachsenwerdens.“
Darüber hinaus reflektierte der Redner selbstkritisch die Dynamiken innerhalb seiner Stufe. Er mahnte die Anwesenden zu einer wertschätzenden Kommunikation: „Worte besäßen die Macht, Menschen zu verletzen, aber auch aufblühen zu lassen.“ Ein zentrales Plädoyer hielt der Abiturient für eine positive Fehlerkultur. In der modernen Welt werde Scheitern oft als Makel gesehen, dabei sei das Eingestehen eines Fehlers „die reinste Form des Selbstwertgefühls“ und eine unverzichtbare Chance im lebenslangen Lernprozess.
Dank an die Wegbegleiter
Zum Ende der feierlichen Stunde dankte der Schulleiter den scheidenden Elternvertretern für ihre langjährige Unterstützung – vom Pausenbrot bis zur Gremienarbeit. Dabei richtete er seinen ganz besonderer Dank an Frau Gerhards-Klingler, die sich acht Jahre lang als Elternvertreterin und sieben Jahre davon als stellvertretende Elternbeiratsvorsitzende mit unermüdlichem persönlichem Einsatz um das Wohl der Schule verdient gemacht hat und nun mit dem Abitur ihres Sohnes Johannes verabschiedet wurde.
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Sommer, Sonne, Strasbourg
Am Mittwoch, den 8. Juli 2026, machten sich die Französischgruppen der Klassen 8 und 9 gemeinsam mit ihren Lehrerinnen Frau Hemmann und Frau Minet-Lasch bei sommerlichen Temperaturen auf den Weg nach Straßburg. Die Anreise mit der Bahn und der grenzüberschreitenden Tram war bereits das erste kleine Abenteuer. Endlich angekommen in der „Hauptstadt Europas“ besichtigten wir das Münster und erklommen – sportlich und mutig – die 330 Stufen der schmalen Wendeltreppe bis zur Aussichtsplattform. Anschließend standen eine Rallye zur Erkundung der Stadt sowie ein Besuch der interaktiven Dauerausstellung „Die europäische Idee – vom Traum zur Einheit“ im Lieu d’Europe auf dem Programm. Hier klärten sich Fragen zur europäischen Flagge ebenso wie zur Herkunft der berühmten Chupa-Chups-Lollis (aus Spanien). Natürlich kam auch das Sprechen nicht zu kurz, etwa bei der Stadtrallye, bei der Passanten angesprochen und nach elsässischen Wörtern gefragt werden sollten. Aber auch beim Restaurantbesuch oder in der Eisdiele war Französisch gefordert. Einen verlorenen und wiedergefundenen Geldbeutel später konnten wir uns erschöpft, aber zufrieden und voller neuer Eindrücke auf die Heimreise begeben.
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Auf den Spuren der Römer – Exkursion der Lateinklassen nach Augusta Raurica
Am 7. Juli 2026 unternahmen die Lateinschülerinnen und Lateinschüler der Klassen 6 und 7 eine Exkursion in die römische Stadt Augusta Raurica bei Basel. Mit dem Reisebus ging es in eine der besterhaltenen Römerstädte nördlich der Alpen, wo die antike Welt auf eindrucksvolle Weise lebendig wurde.
Nach der Ankunft stand zunächst ein Workshop zum römischen Brotbacken auf dem Programm. Die Schülerinnen und Schüler lernten, welche Getreidesorten die Römer verwendeten, wie das Korn mit Handmühlen gemahlen wurde und welche Bedeutung Brot als Grundnahrungsmittel im Alltag des Imperium Romanum hatte. Anschließend konnten sie den selbst zubereiteten Teig zu kleinen Broten formen und diese nach antikem Vorbild backen.
Im Anschluss erkundeten die Gruppen die rekonstruierte römische Villa, die einen anschaulichen Einblick in das Leben einer wohlhabenden Familie bot. Dabei wurden verschiedene Räume besichtigt, darunter die culina (Küche), das triclinium (Speisezimmer mit den typischen drei Liegen), die balnea (Badeanlage) sowie mehrere tabernae, in denen Handwerker und Händler ihre Waren anboten. Die Führung verdeutlichte eindrucksvoll, wie komfortabel das Leben in einer römischen Stadt bereits vor fast 2.000 Jahren organisiert war.
Bei einem Rundgang durch das weitläufige archäologische Gelände entdeckten die Schülerinnen und Schüler weitere bedeutende Bauwerke der antiken Stadt. Dazu gehörten das imposante Theater, die repräsentative Brunnenanlage, die Kurie als Versammlungsort der Stadtverwaltung sowie das monumentale Amphitheater, in dem einst Gladiatorenkämpfe und Tierhetzen stattfanden. Die gut erhaltenen Ruinen vermittelten einen lebendigen Eindruck von der Größe und Bedeutung Augusta Rauricas als regionales Verwaltungs-, Handels- und Kulturzentrum der römischen Provinz Germania Superior.
Die Exkursion bot den Lateinklassen die Gelegenheit, zahlreiche Inhalte des Unterrichts unmittelbar vor Ort zu erleben. Sprache, Geschichte und Archäologie verbanden sich zu einem eindrucksvollen Lernerlebnis, das den Alltag der Römer auf anschauliche Weise greifbar machte und den Schülerinnen und Schülern sicher noch lange in Erinnerung bleiben wird.
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