Neuigkeiten aus der Sani-AG
Die Bilanz der Sani-AG des Schuljahres 2025/26 kann sich sehen lassen: wir haben zwölf neue Schulsanitäterinnen und Schulsanitäter aus der Klasse 7 und eine aus Klasse 10 neu ausgebildet. Sie haben alle die theoretische und praktische Prüfung erfolgreich abgeschlossen und können ab dem neuen Schuljahr im Dienst eingesetzt werden. So hatten wir in diesem Schuljahr 42 ausgebildete Schulsanitäter und Schulsanitäterinnen, von denen uns Ende des Jahres 5 mit dem Abitur verlassen haben. Vielen Dank für Euer Engagement in den vielen Jahren, Nele, Jennifer, Roman, Constantin und Noah!
Dank unseres Fördervereins konnten wir die neuen Einsatzkräfte auch für ihren Dienst gebührend einkleiden. Dafür sind wir gerade in Zeiten klammer Kassen der Stadt Baden-Baden sehr dankbar. Mit den auffallenden roten T-Shirts und Kapuzenshirts sind alle Einsatzkräfte beim Sommertag, Sporttag oder bei der Lesenacht sehr gut sichtbar.
Dieses Jahr konnten Einzelne auch wieder bei lieb gewonnenen zusätzlichen Aktivitäten teilnehmen: eine Auswahl an Schulsanitäterinnen und Schulsanitätern halfen bei Jugend trainiert für Olympia mit und stellten dort das Notfallteam.
Zudem fuhren dieses Jahr 20 Schülerinnen und Schüler aus unseren Reihen zum Schulsanitätsdiensttag (SSD-Tag) nach Müllheim. Seit 2021 fahren wir Ende des Schuljahres zu dieser Veranstaltung, die vom Jugend DRK organisiert wird. Meist haben wir die weiteste und längste Anreise, die frühe Bahnfahrt an einem Samstag schreckt von uns kaum jemanden ab. Dieses Jahr stellten wir sogar bei weitem die größte Teilnehmer Gruppe für diese Veranstaltung. Beim SSD-Tag präsentieren sich verschiedene Blaulichtorganisationen und stellen ihre Arbeit dem jungen Publikum altersgerecht dar.
Insgesamt kann die AG also auf ein sehr ereignisreiches und erfolgreiches Schuljahr zurückblicken und in Erwartung auf die kommenden drei siebten Klassen auch auf viele neue Mitglieder im neuen Schuljahr hoffen.
Wenn der Notfall zum Spiel wird
Wenn der Notfall zum Spiel wird - der Schulsanitätsdienst bei einer Vorstellung der Ausbildungsberufe am Klinikum Mittelbaden.
Das Klinikum Mittelbaden setzt auf ein modernes, zielgruppennahes Format in der Vorstellung seiner hauseigenen Ausbildungsberufe und 11 Vertreter unseres Schulsanitätsdienstes sind mitten dabei: Im „Escape Room Gesundheit“ heißt es für unser Schulsanis nicht, aus einem verlassenen Verlies zu fliehen, sondern in 10 Minuten Rätsel in verschiedenen Räumen zu verschiedenen medizinischen Berufsbildern zu lösen.
Klinikum Mittelbaden, Simulationszentrum, 07.10.2026, 12.00h – Genau 10 Minuten haben unsere beiden HoBa-Gruppen in den präparierten Räumen Zeit, je ein Rätsel zu einem Ausbildungsberuf am Klinikum zu lösen. Sie werden dabei in einem realitätsnahen Umfeld mit Problemen konfrontiert, die es in diesem Berufsbild zu lösen gilt: die richtige Medikation für eine Seniorin bereitstellen, ein Baby adäquat zu wickeln, den Termin eines verwirrten Patienten richtig zu koordinieren und vieles mehr. So kommt man auch einfach und nebenbei ins Gespräch mit dem engagierten Fachpersonal, das für weitere Fragen auch sehr gerne zur Verfügung steht.
Wir danken dem Team des Simulationszentrum für diesen informativen und praxisnahen Nervenkitzel, den Ihr uns bereitet habt.
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Schulfach Glück – Lernziel psychologisches Wohlbefinden
An unserer Schule liegt der Fokus nicht nur auf fachlichem Lernen, sondern die persönliche Entwicklung unserer Schülerinnen und Schüler liegt uns am Herzen. Deshalb setzen wir auf das Schulfach Glück - Lernziel psychologisches Wohlbefinden.

Im Unterricht stärken die Kinder und Jugendlichen ihre sozialen und emotionalen Kompetenzen. Sie entdecken ihre eigenen Stärken, lernen Herausforderungen konstruktiv zu bewältigen, entwickeln Selbstvertrauen und erleben, wie wichtig Gemeinschaft, Wertschätzung und Sinn für ein gelingendes Leben sind. Der handlungsorientierte Unterricht fördert Resilienz, Selbstwirksamkeit und ein positives Miteinander.
Unsere Lehrkräfte sind durch das Fritz-Schubert-Institut Heidelberg für das Lernziel Wohlbefindenzertifiziert. Das Institut hat das Konzept des Schulfachs Glück entwickelt und begleitet dessen Umsetzung wissenschaftlich. Ziel ist es, Wohlbefinden als wichtigen Bestandteil schulischer Bildung nachhaltig zu verankern.
Wir unterrichten dieses besondere Fach seit dem Schuljahr 2023/2024 in allen 5. Klassen und als Seminarkurs in der Oberstufe. Ab dem Schuljahr 2027/2028 werden wir Glück auch in allen 8. Klassen (G9) unterrichten.
Sommersporttag im Aumattstadion – Bewegung, Teamgeist und viel Spaß
Am Mittwoch, den 22. Juli 2026, fand der diesjährige Sommersporttag des Gymnasiums Hohenbaden im Aumattstadion statt. Alle Schülerinnen und Schüler der Klassen 5 bis K1 verbrachten gemeinsam einen sportlichen Vormittag, bei dem nicht Höchstleistungen, sondern vor allem Teamgeist, Fairness und Freude an der Bewegung im Mittelpunkt standen.
Nach einem gemeinsamen Aufwärmen starteten die Klassen an den abwechslungsreichen Stationen, die von den Sportlehrkräften vorbereitet worden waren. Auf dem Programm standen unter anderem Wassertransport, Wasserpong, Volleyball-Boccia, Hochsprung, Geschicklichkeitslauf, Disc-Golf, Fahrradreifenweitwurf, Kegeln sowie der Zonenweitsprung. Dabei konnten die Schülerinnen und Schüler nicht nur ihre sportlichen Fähigkeiten unter Beweis stellen, sondern auch Geschicklichkeit, Koordination und Teamarbeit zeigen.
Den sportlichen Höhepunkt bildeten zum Abschluss die Sprintstaffeln der Klassen. Anschließend sorgte das traditionelle Völkerballspiel zwischen Lehrerinnen und Schülerinnen für beste Stimmung. Mit großem Einsatz kämpften beide Mannschaften um den Sieg, doch am Ende setzte sich das Lehrerteamknapp durch und durfte den verdienten Jubel genießen.
Bei der anschließenden Siegerehrung nach Klassenstufen wurden die erfolgreichsten Klassen ausgezeichnet und für ihre sportlichen Leistungen geehrt. Der Applaus galt dabei nicht nur den Siegerinnen und Siegern, sondern allen Teilnehmenden, die den Tag mit viel Engagement und Fairness gestaltet hatten.
Ein herzlicher Dank gilt den Schulsanitäterinnen und Schulsanitätern, die den gesamten Sporttag aufmerksam begleiteten und jederzeit für die medizinische Versorgung bereitstanden. Ebenso danken wir allen Sportlehrkräften sowie den zahlreichen Helferinnen und Helfern, die durch ihre Organisation und ihren Einsatz zu einem gelungenen Sommersporttag beigetragen haben.
Der Sommersporttag 2026 hat einmal mehr gezeigt, dass gemeinsames Sporttreiben verbindet und unsere Schulgemeinschaft stärkt – ein gelungener Abschluss des Schuljahres.
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Ein Jahrgang der Träume und der gelebten Integration
Das Gymnasium Hohenbaden feiert seine Abiturientinnen und Abiturienten mit einem glänzendem Notenschnitt und tiefgründigen Impulsen.
In der vollbesetzten Aula des Gymnasiums Hohenbaden erhielten am Donnerstag, den 9. Juli 2026, die Abiturientinnen und Abiturienten ihre Zeugnisse. Umrahmt von den Klängen des schuleigenen Orchester-Quintetts eröffnete der Schulleiter den offiziellen Festakt mit herzlichen Begrüßungsworten und warf sogleich eine grundlegende Frage auf: Was macht die besondere Aura des Wortes „Abitur“ eigentlich aus? Ist es der Eintrittsschein in den Traumberuf, das Ende des Schülerdaseins oder der Wunsch, die Welt zu verändern?
Mit einem exzellenten Gesamtdurchschnitt von 2,0 und dreimal der Traumnote von 1,0 (Roman Pavlish, Cedrik Dohm und Liv Bielefeld) meisterte die Stufe die Hürden der Allgemeinen Hochschulreife mit Bravour – ein Ergebnis, das laut Schulleitung die im Schulgesetz verankerte Fähigkeit beweist, „vielschichtige Zusammenhänge zu durchschauen und theoretische Erkenntnisse nachzuvollziehen“.
Besonderes Augenmerk legte der Schulleiter, Herr Müller, in seiner Festansprache auf die Ereignisse ab dem Jahr 2022. Der Ausbruch des Ukraine-Krieges brachte eine Welle der Veränderung mit sich. Bis zu zehn geflüchtete Jugendliche wurden zeitweise mitten im laufenden Schuljahr pro Klasse aufgenommen – ohne zusätzliche Räume oder personelle Ressourcen. Was als logistische und menschliche Unsicherheit begann, entwickelte sich dank der Offenheit, Toleranz und Hilfsbereitschaft der Schülerschaft zu einer echten Erfolgsgeschichte.
Sonderpreis für außergewöhnliche Leistungen
Für ihre herausragenden akademischen und integrativen Leistungen wurden fünf ehemalige Schüler der Vorbereitungsklasse (VKL) mit einem Sonderpreis ausgezeichnet: Sofiia Lebid, Artem Bocharov, Bohdan But, Roman Pavlish und Andrii Pokhila. Sie erlangten nicht nur die Gymnasialempfehlung und das Abitur in deutscher Sprache, sondern absolvierten parallel dazu online ihre ukrainischen Schulabschlüsse.
Die Macht der Worte und der Wert des Scheiterns
In seiner Scheffelpreisrede sprach Cedrik Dohm in Form einer fiktiven Geschichte über die „gedankliche Lebensreise“ eines alten Mannes auf dem Sterbebett hielt der Preisträger seinen Mitschülern und den Erwachsenen den Spiegel vor. Er beklagte eine Gesellschaftsstruktur, in der „Träumer“ oft negativ konnotiert sind, obwohl die Welt gerade Visionäre brauche, um positive Veränderungen anzustoßen. „Erwachsen werden heißt nicht, aufhören zu träumen. Es heißt, Verantwortung für die eigenen Träume zu übernehmen. Das Bestehen des Abiturs sei dabei der zweite Schlussstein unseres Erwachsenwerdens.“
Darüber hinaus reflektierte der Redner selbstkritisch die Dynamiken innerhalb seiner Stufe. Er mahnte die Anwesenden zu einer wertschätzenden Kommunikation: „Worte besäßen die Macht, Menschen zu verletzen, aber auch aufblühen zu lassen.“ Ein zentrales Plädoyer hielt der Abiturient für eine positive Fehlerkultur. In der modernen Welt werde Scheitern oft als Makel gesehen, dabei sei das Eingestehen eines Fehlers „die reinste Form des Selbstwertgefühls“ und eine unverzichtbare Chance im lebenslangen Lernprozess.
Dank an die Wegbegleiter
Zum Ende der feierlichen Stunde dankte der Schulleiter den scheidenden Elternvertretern für ihre langjährige Unterstützung – vom Pausenbrot bis zur Gremienarbeit. Dabei richtete er seinen ganz besonderer Dank an Frau Gerhards-Klingler, die sich acht Jahre lang als Elternvertreterin und sieben Jahre davon als stellvertretende Elternbeiratsvorsitzende mit unermüdlichem persönlichem Einsatz um das Wohl der Schule verdient gemacht hat und nun mit dem Abitur ihres Sohnes Johannes verabschiedet wurde.
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